Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
346
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Geschichte der Kunst.

Flaminio Vaeea redet von steben unbekleideie»Statnen/ welche zn seiner Zeit gefunden wurde»,und von einer barbarischen Hand waren überarbii.-tet worden.i) An einem im Jahre 5757 gefunk.nen Kopfe unter den Trümmern alter Sachen in d«Villa Albani/ von welchen nur die Hälfte Wzist / stehet man zugleich die Hand eines alten u»deines barbarischen Meisters: diesem hat es viellejchinicht gelingen wollen/ und er hat seine Arbeit „ichgeendiget; das Ohr und der Hals zeugen von deinStyle des alten Künstlers.

Z ..5. Bon der Kunst stndet stch nach ConstwtinS Zeit weiter nicht viel Nachricht; es ist hin-gen zn vermuthe»/ daß/ da man bald nachher!»Constantinopel anfing / die Statuen der Götter j»zerschlagen/ die Werke der Kunst in GriechenlMein gleiches Schiksal werden gehabt habend) z»

col. L76. ?agi z<I L.iron. t. Z. snn. Z12. n. 17. p. Zis.)Auf dieses vierte Jahrhundert geht wohl besonders ii,Nachricht des h. Hieronymus (Lomiuenl.1.2. c. z. vpcr. 1.6. cvl. 65g.) daß, weil irgend ei» !>jlran eben besiegt oder getödet war, der Sieger von MStatue» und Bildnissen desselben den Kopf abnehmen, mdden seinigen darauf auffezen ließ, indem der iibrige lhnlunangetastet blieb. Fe a.

Aber nni sie zu zerstören, wie er sagt, nicht zu ii>neni andern Gebrauche. Fea.

2) Schon unter der Regirung früherer Kaiser hatte ««gegen Werke der Kunst gewüthet. So plünderte A!i>ki>NI i n u s ( o.ixitolin. in ÜVInxilüin. c. Ig. Nervtlisn. I.7- c. z. Z. 5— 6.) die Tempel, und ließ die WrilWschenke, die Bildsäulen der Götter, die Ehrenbildcr iirHeroen ic. einschmelzen, um aus dem Metalle Geld imseine Soldaten zu prägen. Aber damals war in'chMtfür die Kunst und ihre Gebilde unter den Völkern zuß»den, so daß viele, durch Maxim ins Frepel erbiMrl,sich seinen Befehlen widerseztm und bereit waren, ehtt