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6 (1825)
Entstehung
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Drittes Kapitel.

z. i. Wie es hernach unter Constantin demGroßen mit der Kunst ausgesehen, zeigen des»scn Statuen, eine unter dem Porticus der Kirchezu St. Johan Lateran, zwo andere auf demClMipidoglio, und einige erhobene Arbeiten an sei-nem Bogen, an welchem alles, was gut ist, voneinem Bogen des Kaisers Traianus genommenworden.^) ES ist also kaum glaublich, daß das

1) Sie kan für ein großes Meisterst»? ihrer Zeit gelten.Die Gliederfvrmen sind zwar schwer, sogar etwas vlnmp,aber die Stellung der Figur ist einfach, natürlich, undverdient ohne alle Riikstcht gelobt zu werden. Die linkeHand und der rechte Arm scheinen neu; der Kovf istan der Nase und am Kinne stark beschädigt; leidlich sind dieHaare gearbeitet, glatt und ohne freie große Loken,weßhalb ste auch keine Mannigfaltigkeit haben. Der Ei-chenkranz, welcher das Haupt ziert, ist um die Blätterher mit vielen neben einander getriebenen Löchern un-terbohrt, welche unldbliche Manier man an viele» Denk-malen der später» Zeit wahrnimt. Me»er.

2) Die Statue» solle» in den Bädern Constantins aufdem O uirinal gefunden fein, und weil es jugendliche Figurensind und die Arbeit an denfelbe» wirklich eine späte Zeitankündigt, so werden sie für Bildnisse der Söhne Con-stantins gehalten. Kunst und St«l an diesen Denk-malen ist ungefähr von Gleicher Beschaffenheit, wie ander vorigen Statue.

Die am Triumphbogen Constantins bestndli.che» erhobe»e» Arbeite», welche nicht von Dcnkmalendes Trajanns entwendet, sonder» wirklich »eu ver-fertigt worden, stehe» tief unter den erwähnten Statnenund stttd barbarisch unbeholfen nnd mißgestaltet. Abbil-dungen bei Bartoli, (Xilniir. .^>n. kuiu. tak. »o —Z» ) Meyer.