12 Buch/ 2 Kap.
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! lind PliniuS/ welcher uns berichtet/ daß dieje-nigen Stellen in seiner Lobrede/ die ihm amwenigsten Mühe gekostet/ bei einigen mehr/ als dieausstndirten/ Beifall gefunden: fassete daher Hof-! iiung zur Wiederherstellung des guten Geschmaks. >)Aber nichts desto weniger blieb er selbst bei dem ge-^ künstelten Style/ welchen in seiner Lobrede die> Wahrheit und das Lob eines würdigen ManneS ge-fällig machet. Vorhergedachter Herodes ließ ei-nigen von seinen Freigelassenen/ die er liebete,Statuen sezen.^') Von den großen Denkmalen/ diedieser Man in Rom sowohl als zu Athen/ »ud inlindern griechischen Städten, bauen lassen,^) stndnoch zwo Säulen seines Grabmals übrig/ von einerArt Marmor/ den man Cipollino nennet/ vondrei Palmen im Durchmesser: die Inschrift auf den-selben hat sie berühmt gemachet/ und Salmasiushat sie erkläret. Ein französischer Scribent abermuß geträumet haben/ welcher uns lehren will/ dieI Inschrift sei nicht in griechischen/ sondern inlateinisch en Buchstaben abgesasset.5) Diese Säu-len wurden im Monate September t76t von Romnach Neapel abgeführet/ und sind izo in dem Hofe
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1) I^> Z. ep'ist. ig.
Plinius sagt Vielmehr, daß die mit der strengste»Wahrheit abgefaßten/ einsacken/ ungekünstelten Stellennickt Einige»/ sondern Allen/ welcken er seine Rede^ vorgelesen/ am meisten gefallen haben. Meyer.
2) vit. Kopist. I. 2. c. I. Z. 10.
Z) lä. I. c. Z. S— 6.
Inscr. IIcrv6js vVltici et ließllla! cvnj. /Z. I^ul,>619.
6) IVknauclul, prem. mem, üur I'lellrcs Lrec-
Pivs. clcz Imscrixt. t. 2. Nein. x. 287.