Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
304
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Geschichte der Kunst.

§.9. Die Statue der Marcus Aureliiiszu Pferde ist zu betaut/ als daß ich viel davon r<>de. l) Lächerlich ist, was man uuter das Kupfer ,i-ner Figur zu Pferde i» der Galerie des Gm«Pembrocke/ zu Wiltou in Engeland/ gesezethati„Die erste Statue des' Marcus Aurelius„Pferde, welche verursachete/ daß der Meister dw„selben gebrauchet wurde/ die große Statue dich!

des M. Aurelius als Jüngling. Die kalbe Nase «das reckte Shrläpchen sind die einzige» Ergänzung«,«demselben; und der Kovf war nie von der Brust »tx,l'rochen. Ein schönes Brustbild/ das den M. Aurclixjim mänlichen Alter vorstellt/ im Musev Pio>CK>'m entino si. 6. >->v. !>»,) neüt Visconti ein wahr,! !Muster in dieser Art von Bildnissein Die gesättigt ZMder jungern Fanstina im Cavitolino ist k»hohe Schönheit/ aber eine überaus anmuthige Grttund wie belebt. Der Künstler wandte den äussttsoFleiß auf die Ausführung/ so daß er am Uiitkrtwselbst das Gewebe auszudrillen versuchte; die Haares»!nickt weniger fleissig behandelt. Ergänzt ist blos!«Nafensvize; auch werden einige unbedentende Beschädizwgen an den Haaren / am Gewände und an den Shck»chen walirgenomnien; der Kovf war nie von der R«Igetrent. Me»er.t) Sie ist im Musev Cavitolino und das größte«»allen noch erhaltenen Denkmalen auS Erzt; MMbeinahe unbeschädigt alle» bösen Schiksalen/ welche»»und seine Kunstfckäze betroffen habe»/ nud wie strni! !man auch urtheilen mag/ bleibt ste stets eiu sehr siW»res Kunstwerk. Indessen ist die Statue aus dem ZAalter der Anton ine, und nicht frei von den UnliUDketten im damaligen Gesckmak. Der Kaiser hat kl«besonders würdige/ den Herscher verkündende Stell«!er stzt vielmehr etwas steis und gebükt zu Pferde, s«i>aber huldreich/ gütig und friedlich ans. Die Glilwformen scheinen zwar wohl verstände»/ doch ausgModer elegant kan man ste nicht nennen. Auch mag kousgesirekte Arm im Verhältnisse zu den übrigen Gii>