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Geschichte der Kunst.
schönste» erscheinet/ wen sie sich aus dem Bettehoben hat. Der Kenner hober Schönheiten dciGriechen aber ergänzet diesen mangelnden Thnimit vereinercn Ideen jungfräulicher Nioben/ s,daß/ ohne die Unschuld zu stören/ ein reger Mvom sanften Reize einer borgbesischen Veiuijhineinfließe;^) aber ohne dovelte Schleife der«,dem Vorbaupte gebundenen Haare/ wie dieses ge-wöhnlich ist; sondern die ohne Pnz auf dem Wir-bel zusammengenommenen und um und durch ßchgewundenen Haare/ endigen sich wie in eineKrmverworrener verschränketer Blumen/ in Ahnlichkmder Bilder schöner Nymphen im Wettlanfe z,Fuße nnd auf Wagen eines' von mir beschrieb-imhamiltonischen Gefäßes. ^) Kaum wird ein lüß-r-neS Auge unsere Göttin völlig entblößet zu selmwünschen / weil eS sich dessen berauben wurde,«der alte Künstler/ nach ausgeführeter Jdea des m-verhülleten Schönen / die Geschiklichkeit seines Wis-sens und seiner Hand gezeigct hat. Den er hat mGewand/ welches über den linken Arm gewomist/ ausgearbeitet/ worin die Gratien und diiKunst vereinet zn wirken scheinen; diese mit lind»Brüchen fließender Falten/ und jene in der DnrcW-tigkeit derselben / um das Verdekte nicht völlig zum-steken. Wir erbliken unter diesem Gewände die schwsten weiblichen Schenkel/ die irgend in Marmor gebil-det worden; sie sind so schön/ daß es mir zu verzeih»ist/ wen ich glaube/ daß eS diese Statue gewes»sein könne/ von welcher die Dichter die voilkommechForm dieser Glieder Sch e n k e l d e r T h e t i S / --ßvgenennet haben. Über den göttliche»
Man sehe die Briefs a» Vianconi, §. ZZ.12) tZV ^K. Z6—
Z) t. 2. Zg6, n. 24.