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x. 22. Wäre cs möglich gewesen, die Kunst zuihrer vormaligen Herlichkeit zu erheben, so war Ha-drianus' der Man, dem es' hierzu weder an Kcnt-mß noch an Bemühung fehlete; aber der Geist derFreiheit war aus' der Welt gewichen, und die Quel-le zum erhabenen Denken und znm Ruhme war ver-schwunden. Es kau auch als' eine Ursache der aufgc-Mrctc Aberglauben, und die christliche Lehre ange-geben werden, welche sich eigentlich unter diesemKaiser ansing auszubreitend) Die Gelehrsamkeit,welcher Hadrianus' aufhelfen wollte, verlor sichin unnüze Kleinigkeiten, und die Beredsamkeit, wel-che durch bezahlete Redner gelehret wurde, war mei-slcns Sophisterei: dieser Kaiser selbst wollte den Ho-mer u s'unterdriikcn, und an dessen Statt den Antl-m a ch u s emporbringen und einführen. Ausser demiliciannS ist der Styl der griechischen Seribenten
ten Schaumünze« führt Buonarroti i«tor.
>,1V, ,16. » 4—5.) zwei an, von Coni Modus undVon Julia Augusta, der Gemahlin dcs SevtimiusSeverus. In der Erklärung, S. 41Z, wo er noch ei-ner solche» Schaumünze von Nero uud eincr anderenvon Heliogabalus erwähnt, äussert cr auch die Vermu-thung, das, sie besonders zu Niechfläschlein haben dienenmögen. Fea.
>) üuseli, piirp. üvanAel. 1.4. j>. gz et gg.
2) üxccrpla v Oivn. Lass. c. 4. 8ui6. v.
Hadrianus, welcher als Kritiker gleichsam die Rol-le eines Tiberius oder Caligula svielte, und trozder Bildung, welche man ihm nicht absvrecheu kan, diewunderlichsten Urtheile fällte, hatte die größte Vorliebefür den z» seiner Zeit fast vergessenen Nntiniachus;besonders das Dunkle und schwer Verständliche scheintihm an diesem Dichter gefallen zu haben, w daß er selbstein griechisches Gedicht in der Manier und Schreibartdesselben zu machen Versuchte. (LxarUsn. ^<Zrian. c. 16.)M e» e r.