Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
282
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2Z2 Geschichte der Kunst.

ken der Kunst des HadriannS zuerst/ nicht weildieselben das Vollkommenste ans dieser Zeit sind,sondern vielmehr aus Ursache des Gegentheils/ undweil an ihrem Sokel die Namen der griechisch»Künstler AristeaS und Papias/ aus Aphrodimm,eingehauen zu sehe» sind. ES wurden dieselbe»in der tiburtiuischen Villa des HadrianuS sehrbeschädiget und zertrümmert gesunden/ und habe»also eine große Ergänzung erfordert. Es müße»auf denselben/ wie auf dem Centanr in derVill«Borghese Kinder geritten habe» / wie man schlie-ßen kan aus einem großen vicrekichtcn Loche aufdem Nüken derselben/ in welchem die reitende Fignrfest gemachet war; und vermuthlich werde» dieseKinder/ da sie nicht aus einem Stüke mit den Cen-tauren gearbeitet waren/ von Erzt gewesen sein,SluS dem krummen Stäbe/ genant/ da»

ist: womit man nach Haasen wirst/ welchender jüngere Centanr hält/ scheinet es/ daß der-selbe den Chiron vorstelle als einen berühmten A-

(t. >. i,av>52. p, Lg.)/ wo er einen Centaur von weif,sein Marmor bekant macht, der dem erwähnten jungeman Gestalt und Stellung ähnlich ist, die VermuthWiiussert, derselbe sei wohl nebst dem in der Villa Vor,ghese nach dem ersten und andern im Capitolino e»>virti so können wir ihm keineswegs beistimmen, sondmwir sind, zusolge wiederholter-sorgfältiger Beobachtungen,wenigstens in Hinsicht des borghesischen viel ehirgeneigt, das Gegentheil zu behaupten. Dieser hat mehrvollendete, zarte, abgewogene Formen, eine geistreiche«Behandlung und einen belebter», seeleiwollern Ausdrolals jener ältere in Capitolino, Wäre also einer nachdem andern eopirt: so mnsite der b o rg h e si sch eOriginal zum eap i toli n i sch en sein. M e ver.

I) Die Abbildung dieser Centauren findet man beiE«-vaeeppi clj Lliitue t. I. tgv. 26. — A?.) und

Foggini. (KIuü. Oaxitv!, t.4, tii?. iZ—>4.) Fea.