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6 (1825)
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272
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272 Geschichte der Kunst.

hauen gewesen. Es scheinet aber eine griechischeLüge aus der Zeit des Scribenten zu sein, welchezu gleichem Paare gehet mit der Nachricht eine,andern griechischen Scribenten dieser Zeiten/dem Kopfe einer Statue der Juno zu Constantinv-pel/ welchen kaum vier Gespanne Ochsen ziehen kön-nen, l) Hadrianus ließ allen seinen Freund-»nicht allein nach ihrem Tode/ sondern auch bei Le-benszeit Statuen und zwar auf dem Forv zu Nmsezen.

§. 7. Unter so vielen Werken / dieHadri a nu«,ziachdeui er vier Jahre vor seinem Tode nach Romzuriikkam/ ausgeführet hat/ war vermuthlich da»größte Gebäude seine Villa unter Tivoli/ demTrümmer an zehen Miglien im Umfange habe»/und ausser vielen Tempeln und andern Gebäudenzween Theater in sich begreifen/ von welchen dajeine den deutlichsten Begrif von allen alten Thea-tern in der Welt gibt/ weil die ganze Seena erhal-ten ist. Er ließ hier sogar die berühmtesten Gegen-den und Gebäude von Griechenland vorstellen/ bisauf die Orte/ die unter dem Namen der elysäi-schen Felder bekant waren. Unter andern Ge-bäuden sind die sogenanten hundert Kammernberühmt und sehenSwürdig, in welchen die kaiser-liche Garde lag/ welches Wohnungen waren/ diekeine Gemeinschaft eine mit der andern hatten/ son-dern vermöge eines hölzernen Ganges von aussen,welcher durch eine Wache konte befezet und geschlos-sen werden. Es sind zwo Reihen Gewölbe über

») Llioniat. ap. k'alzi'ic. Lllzliotli. 1. 6. l. 5.

c. 6. p. 406. Lsnäur. orient. sive Loustaat.

t. 1. 1. 6. p. 106.

2) Xixliil. p. 246.

3) Lxsruau. ju c. 26.