12 Buch, i Kap.
269
ließ er/ wie Pausanias berichtet/ unter ander«:Etatuen, von Golde und Elfenbein verfertiget, einesolche kolossalische Statue des Jupiters sezen ; ^)cine jede römische Stadt ließ in diesem Tempel demKaiser selbst eine Statue errichten.
Der Eifer dieses Kaisers um die Kunsterwekcte eben den Trieb auch in anderen Griechenso daß der einzige Redner HerodeS von Athen,und daher AtticuS zubenamet, in verschiedenengriechischen Städten Statuen errichten ließ, wel-
gliik seinen Siegern Achtung einflößte/ davon zeuget einschöner Brief des Plinius. (1^. L> exist. 24.) Meyer.
1) I.. 1. c. i g.
Diese Stelle des Pausanias ist dunkel/ und die tlm-fchreibungen derselben in den Anmerkungen der leipzi-ger Ausgabe, machen dieselbe nicht deutlicher. Michdäuchet/ man könne derselben viel leichter/ als geschehen/helfe»/ wen man anstatt sezet/ und liefet:
Pausanias hätte sagen wollen: dieStatue des Jupiters war fehenswnrdig/ nicht wegender Größe/ weil auch zu Rom und zu Rhodus Kolossenwaren; mit i--» sängt sich der folgende Saz an.
Der vorhergehende Saz scheinet etwas kurz abgebrochen/welches aber diejenigen nickt befremdet/ welche die grie-chische Schreibart dieses Kappadoeiers kennen. Der ita-liänische überfezer sindet hier einen Jupiter/ welchergrößer gewesen als alle Kolossen zu Rom und zu Rho-dus; diefes widerlegt sich von selbst. Winckelmaii.
fEs wird in dieser Stelle nicht «-?-< sondern ->'?<gelesen/ welches in bejahenden und verneinenden Sä-zen bei nachfolgendem so viel als ausser
bedeutet. (puusan.III, 19,2. IV. 5 .1. III. 3. i.) „Die»Statue ist fehenswnrdig/ nickt wegen ihrer Größe» (den ausser den Kolossen zu Rom und Nkodus Gunter»freiem HimmelZ sind die übrigen Bildsäulen Jnvi-» ters von gleicher Größe): sondern weil sie von Gold» und Elfenbein gearbeitet/ und / nach ihrer Größe beur>-> theilt, von einer schönen Kunst ist,