Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
244
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Geschichte der Kunst.

tilgen beschloß;^) es ist auch bisher in Nom, außerdem schönen Kopfc desselben imMuseo Capitolj-»0/ nur eine einzige Statue im Palaste Giußj-niani als die seinige erkant worden.^) Diejenigeaber irren, welche dieselbe als diejenige angebe»,die, nach dem ProkopiuS, dessen Gemahlin De-mitia auf Erlaubniß des Raths ihm nach dessenTode sezete, da alle andere Statuen desselben i»gerissen waren: den diese war von Erzt, und »stzu gedachten ScribentenS Zeit erhalten, da hing,-gen jene von Marmor ist. Ferner ist falsch, mijene vorgeben, diese Statue habe nichts gelitten:den sie ist unter der Brust entzwei gebrochen gem-sen, und die Arme sind neu; es ist auch zweifel-haft, ob der Kovf der Statue eigen sei. Ich hab,gesaget, daß nur diese Statue, welche geharnischiist , als ein Bildniß deS DomitianuS erkant wei-den , weil man eine unbekleidete und heroische Sta-tue desselben in der Villa Aldobrandini nichtbemerket hat."«)

Der Kopf hat zwar viel Leben »nd Charakter, t«Sverwandte der Kunstler keine große Sorgfalt aus ti!Ausführung der einzelnen Theile. Die Rafe ist neuan den Ohren bemerkt man ebenfalls einige Restamali«-nen. Meyer.

Z) ?rocop. c. g.

Die Statue des Domitianus im Palaste Giusti-niani ist eine kraftige, derbe Gestalt, und gut genug ge-arbeitet; die Rüstung ist besonders hübsch verziert. Darechte Arm ist ohne Zweifel neu; der linke nicht -Mbesinnt. Roch eine Statue des Domitianus iinitlsich im Palaste Rospigliosi, und eine andere in deiVilla A l d v br a n di ni. Meyer.

4) ^ilier die Statuen des Domitianus äussert stch d»