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und dieses' aus dem Orte selbst schließen wolle»/ wodieselben vorher standen/ welches ein castcllum derMischen Wasserleitung des' Agrippa war, das ist:ein Gebäude/ wo das Wasser an verschiedene Ortehin vertheilet wurde; sonderlich da es bekant ist/daß Agrippa dergleichen Gebäude seiner nach Romgefübreten Wasserleitung mit Statuen und Werkender Kunst anSgezieret. Aber gesezet, daß diese Was-serleitung vom DomitianuS ausgebessert worden(welche Muthmaßung durch das Stillschweigen desFrontinus nicht unkräftig wird)/ so ist die Wahr-scheinlichkeit für meine Meinung größer/ wen ich siefür Werke des DomitianuS halte/ durch die Ver-gleichung derselben/ welche ich gemachet habe mitStüken von anderen Siegeszeichen/ die in der Villai Barberini/ zu Castel-Gandolfo entdeket/ und da-selbst eingemauert worden/ das ist: an dem Orte/wo ehemals die berühmte Villa dieses Kaisers war/> und durch die vollkommene Ähnlichkeit der Arbeit/!>nd im Style der einen sowohl als der andern.
§. 2d. Die vortrefliche Arbeit dieser Siegeszei-chen/ und die ausnehmenden Zieraten an denselben! sind dem Begriffe der Kunst zu dieser Zeit gemäß/i und könten mit den erhobenen Arbeiten an der ge-dachten Friese des Tempels der Minerva auf desDomitianuS Foro PalladiS/ wie von einem
1) ?Iin. I. 36. c. t?. sect. 24. n> g.
2) Diese Troväen sind musterhaft angeordnet. Man be<merkt an der zur Rechten eine Gefangene mit ganz vor-treslicl, gelegtem Gewände; indessen sind die Massen des-selben durch viele kleine Falten unterbrochen; auch schei-nen die Waffen, wiewohl vom elegantesten Geschmak,fast überflüssig reich verziert. Slusgesührt sind diese starkGeschädigten Denkmal« fleissjger, als die erhobenen Ar-beiten am Pallastempel oder am Bogen detTitus. Me»er.
Winckelmau. 6. Z t