Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
207
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11 Buch/Z Kap. 207

«»^schließet/ an seinem Geschmak eine» großen An-theil. >)

H. 2. Von dem Styl der Kunst unter diesemKaiser können wir nicht sonderlich urtheilen: denausser ein paar verstümmelten Köpfen desselben/ dervmneineten Statue der Zlgrippina, seiner Mut-ter/und einem Brustbilde der Poppäa/ ist unsvielleicht nichts übrig geblieben; die vorgegebenenBildnisse des Seneca können diesen Man nichtvorstellen, wie ich nachher anzeigen werde. Diewahren Köpfe des Nero sind sehr selten und an demim Museo Capitolino ist allein die obere Hälf-te/ und an dem Gesichte selbst nur das eine Äugealt. 2) In der herlichen Samlung kaiserlicher Bild-nisse/ die in der Villa Albani aufgestellet sind/mangelt der Kopf desselben/ woraus man auf dieSeltenheit der Bilder des Nero schließen kan. Waswill man also von einem Kopfe desselben von Erztin der Villa Matt ei sagen? ES verdienete der-selbe/ da eS eine neue und schlechte Arbeit ist/ ebenso wenig angeführet zu werden als ein anderer neuerKopf des Nero im Palaste Barbcrini/ wen nichtjener vom Keyßler/ nach Anleitung nichtSwürdi-ger Bücher/ die er abgeschrieben hat/ als ein sel-tenes altes Werk angepriesen würde. ES ist

i) Lpiüt. 8g. I^on enim silllucor, ut in numcrum /l-recipiam, nvnaut MK? mo?aut üv

s) Lott^ri Hlus. t. 2. Utv. i i>.

Nach unserer Meinung sind die folgenden Thei-le antik und selir gut gearbeitet: die Stirn und etwadrei Finger breit von den Haaren über derselben; dieAuge», die Rase bis auf die Svize, welche restanrirtist; die Oberlipe und die linke Wange. Alles Übrigescheint uns neu angefügt. Me»er.

Z) Fortseiung neuester Reise»/ 2 !L. SZLr. tZ?S.