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6 (1825)
Entstehung
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Drittes Kapitel.

§. 1. Nero, des Claudius Nachfolger/ bezei-gete gegen alleS/ was die schönen Künste angehet,«,ne ausgelassene Begierde; >) allein er war wie der Gch,welcher mehr zu sammeln/ als hervorzubrin-gen suchet; und von seinem verderbten Geschimiekan eine Figur Alexanders des Großen mErzt und von der Hand des Lysippus zeuge», dieer vergolden ließ/ und da man merkete/ daß diesel-be vieles dadurch verloren hatte, wurde das Mwiederum abgenommen; es blieben aber die Spuren,ßdie zu dem Ende in dem Erzte gemachet waren. 2) kzeugen auch von seinem Geschmake theils der Reimin der Cäsur und am Ende der Verse / welchen ersuchete/ theils die schwülstigen Metaphern/ die erhäufig anbrachte; welches beides Persius lächerlichmachet. Vermuthlich hatte Senee a/ der dieMaler sowohl als Bildhauer von den freien KüHen

t) Schon frühzeitig beschäftigte er sich mit bildendensten, und besonders der Toreutik und Malerei,

Sllnal. I. iZ. c. Z. 8ul!ton. II» c. 5s.) Me»er.

2) plin. I. Z4. c. g. soct. i g. n, 6.

Neros unersättliche Habsucht und die aus ihr ent>standen«» Räubereien schildern Tacitus l. >5.

c .4 ?.)undSuctoilius. (I.. c. c.Zz.) Italien, AsienMAchaia wurden von Neros Helfern ?lkratus undcundus Carinas durchsucht, und was ihnen a» Kuns«schäzen, Bildsäulen der Götter u. s. w. gefiel, wurdenach Rom geschlept. Meyer.

Z) Lzt. >. v.gZ gg.