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allen ungezweifelt angenommen worden/ weil manbisher größtentheilS römische Geschichte in denAbbildungen alter Werke gesuchet hat/ anstatt daßman die Erklärung derselben aus dem Homerus5 und ans der H eldengcschichte hätte nehmen? füllen.
K. 30. Dieses vorausgesczet/ nebst der Betrach-tung/ daß dieses ein Werk eines griechischenKünstlers ist/ welcher keine unbeträchtliche römi-sche Geschichte wird gewählet haben/ da er sich inerhabneren Bildern zeigen konte/ wird dadurch zumTheil jene Benennung ans dem Wege geräumet.Ich könte anch anführen/ daß man vielleicht an derGeschichte desPapiriuS zweifeln könte/ die G el-lius aus einer Rede des älteren Cato gezogen/aber aus dem Gedächtnisse, wie er selbst meldet/aufgezeichnet/ und ohne die Rede selbst vor Augenzu haben. Man könte/ sage ich/ an dieser Geschich-te zweifeln / aus dem / was er derselben beifüget,nämlich / daß die Senatoren ihre Söhne/ wen die-se die ^r-Ltext-lin genommen/ das ist: wen sie dassie benzeh ente Jahr ihres Alters erreichet hatten/mit sich in den Nath zu führen gepfleget. Zu die-sem Zweifel könte P o ly b iu S Anlaß gebe»/ welcherzween griechische Seribenten widerleget/ die vorge-ben/ daß die Römer ihre Söhne bereits von ihremzwölften Jahre an mit in den Rath geführet/welches/ wie dieser Geschichtschreiber saget/ wederglaublich noch wahr ist/ wo nicht etwa/ füget der-selbe spöttisch hinzu/ das Glük auch dieses den Rö-mern ertheilet/ daß sie schon von der Geburt anweise werden. Obnerachtet nun PolybiuS/ alsweit älter/ mehr Glauben verdienete/ so will ichdennoch durch ihn nicht auf der Widerlegung des
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