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ß. 26. Ein sehr wichtiges Werk von der Zeitdes Claudius würde das sogenante Gruvo vonPätus und Arria, in der Villa Ludovisi sein,> mü die Vorstellung und der Styl der Arbeit sichmit dieser Benennung reimen ließen. Es ist be-tank, daß Cäeina Pätus, ein edler Nömer, inder Verschwörung des Seribonianus wider denClaudius entdeket und zum Tode verurtheiletwurde, und daß seine Frau Arria ihm Muth zuseinem Ende machete, da sie sich selbst den Dolch indie Brust stieß, und denselben aus der Wunde gezo-gen ihrem Manne mit den Worten: ES schmer-zet nicht! überreichcte. >) Die Liebhaber der Kunstkennen dieses Werk, und wissen, daß dasselbe bestehetMS einer mänlichen unbekleideten Figur, mit einemBarte auf der Oberlipe, die sich mit der rechtenHand einen kurzen Degen in die Brust stößet, undmit der linken eine weibliche bekleidete Figur unterdem linken Arme gefasset hält, die in die Knie ge-sunken, und an der rechten Achsel verwundet ist, wieein paar Blutstropfen an dem obern Arme anzei-gen. Unter diesen Figuren liegt ein großer läng-
CaValiere d'Azara, Der Kopf des Claudius warniemals im Escurial, sondern zu Madeid im Palaz»,odel Retiro. Er ist von seiner Basis getrent worden,um aus einen kleinen Tisch zu »assen, Diese Vasts istVon ausserordentlicker Schönheit und steht in einem unter-irdischen Zimmer des königlichen Palastes 5» Madrid.Montsaueon <l. c.) gibt die Abbildung derselben nebstdem Kopse. F e a.
Visconti pio - LIci». t> <>, x, 5?.) hält dieses
Denkmal fnr das schönste unter allen Bildnissen des Clau-dius, und nächst demselben die halb nakte, mehr als le-bensgroke Statue unter den gabi Nische» Altertümern.(Aloauin. ii. 5.) Me»e r.
>) ?Iin> 8ec. I. Z. il), Al^i-Uat, I- i, opigr. 14.
Winckelman. 6, 3