Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
183
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11 Buch/ 2 Kap. !3Z

gar daß die zwo Gatter von Erzt, durch welche dasMcer hineinfließet/ die alten Gatter von des Augu-stus Zeit zu sein scheinen; ich weiß aber nicht, obirgend ein Scribent dieses besonderen ÜberbleibselsMeldung gethan habe/ oder ob dasselbe überhaupt vormir bemerket worden sei.

§. 18. Von Künstlern/ welche sich unter derRcgirung der nächsten Nachfolger berühmt gemachethabe»/ findet sich kaum einige Meldung ihres Namens.Unter dem TiberiuS/ welcher wenig bauen ließ,werden die Künstler auch sehr schlecht gestanden sein/und da er in allen reichen Provinzen/ also auch inGriechenland, bemittelte Personen unter allerhandVorwand ihrer Güter verlustig erklarete, so wird nie-mand leicht auf Werke der Kunst etwas verwendethaben; i) der Tempel des Augustus ist das einzigeneue Gebäude, welches er aufführen lassen, und den-noch nicht vollendete. 2) Um in die Bibliothek desxalatinischen Apollo eine Statue desselben zu se-

>) 5uoton. in lilier. c. 47 et 4g.

Erovhilos, des Dioskorides Sohn, mag un-gefähr um diese Zeit geblüht haben. Wir finde» seinenNamen einem vortreflich erhoben geschnittenen Kopf bei-gesckrieben, welcher den ?>ugustus vorstellen mag.Dieses, aus einem lauchgrnnen undurchstchtigen Steinegearbeitete Denkmal ist in dovelrer Hinficht merkwürdig,den dem Kunstwerthe nach gehört es zu den Gemmenerster Klasse, und aus der Inschrift lernt man einenKünstler kennen, dessen Name sich sonst nirgends erhal-ten hat. Der Sage nach wurde es bei Trier ausgesun-de», und geHorte noch zu Ende des vorige» Jahrbun->>- derts einem französischen, Von dort vertriebenen Geistli-chen. Me»er.

sUnter den Abbildungen Numero S2.Zz) 8ueton. in Qai. c. 21. in ?ilier. c. 47. Xixlnl. in ^UA.«uli Ln. 102,