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6 (1825)
Entstehung
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Zweites Kapitel.

Z. t. Nachdem endlich Rom und das römisch?Mich ein einziges Oberhaupt und Monarchen erkan-te/ sezeten sich die Künste in dieser Stadt/ wie inibrem Mittelpunkte/ und die besten Meister wandtensich hierher/ weil in Griechenland wenig zu thunund zu arbeiten Gelegenheit war. Atben wurdenebst anderen Städten/ weil sie es mit dem Anto-niuS gehalten/ vom Augustus ihrer vorzügli-chen Rechte beraubet; Eretria und die Insel Aginanuirde den Atheniensern abgenommen/^) und wirßnden nicht/ daß sie wegen des TempelS/ welchensie dem AugustuS erbauet/ und wovon das dorischePortal noch übrig ist/^) gnädiger angesehen wor-den. Gegen das Ende seiner Regirung wollten siesich empören / wurden aber bald zum Gehorsam ge-bracht.

§. 2. Der Fall der Künste in den griechischenStädten offenbaret sich in den Münzen/ und amdeutlichsten in den größten von Erzt/ die wir Me-daglioni nennen: den diejenigen/ die griechischeUmschriften haben/ sind alle schlechter vom Geprägeals die Medaglioni mit römischer Schrift; so/daß wen zuweilen ein seltener lateinischer Medaglio-ne mit fünfzig Sendi bezahlet wird/ die griechischeninsgemein nicht über zehen Scudi zu schäzen sind.

§.3. AugustuS/ welchen LiviuS den Erbauer»nd Wiederherstellet' aller Tempel nennet, ^)

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