Geschichte der Kunst.
sind/ die eine mit abgeschnittenen Händen bis Mxden Ellenbogen/ die andere mit abgehauenen Hände»bis über die Knöchel/ die folglich ähnlich sind de«Statuen von Gefangenen in dem Mausolco des K»-jiigS Osymandhas in Ägypten/die ohne Händiwaren/ wie zwanzig hölzerne kolossalische Statuen inder Stadt SaiS in eben diesem Reiche.'^) Eben s«verstümmelten die Karthaginenser diejenigen/ die sichauf zwei von ihnen in dem Hafen zu SvrakuS erober-ten Schiffen befanden/^) und OuintnS FabiusMaxi muS ließ in Sicilien allen Überläufern Mden römischen Besazungen auf gleiche Weise bcgeg>nen.
8. Des Pompejus Statue im PalaßtSpada wird für diejenige gehalten / die in der Cu-ria neben seinem Theater stand/ und vor welch»
eben so wenig der Vart und die Haare, welche die Wwol,»er jener Gegenden kurz und krauslokig zu lialmPflegen, wie man an einem für das Bilduiß des Hawnibal gehaltenen Kovf von Marmor, im Hause Newzi zu S, Maria im Königreiche Neapel, sielit. Dwser Kovf wurde in den Trümmern des alten Cavua Mfunden, und im Jahre zu Neapel durch Giuse»»pe Daniele erklärt und in Kupfer herausgegeben, Fea.
1) Oioil. 8ic. I. >. c, 4g.
2) Ucroilot, c. >Zi.
Herodot hält die Sage von den abgeschnittene» Häwden an den Figuren der Dienerinen, welche ihre Gcliwterin, die Tochter des Mukerinos, diesem ihrem V>vter verrathen, für ein thörichtes Gerede; den er versichert,selbst gesehen zu haben, daß ihnen die Hände vor Almabgefal.en, und daß diese noch zu seiner Zeit zu ihrenFüßen gelegen. Me»er.
3) 8ic. I. 19. c. io3.
4) Vsler. I. z. 7 n. 1 >.