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ßen/i) welche, wie Florus berichtet/ vom Max-ens Licinins Lu culluS/ dem Bruder des präch-tigen LucnllnS, gefangen wurden. Erbittertwider den Meineid derselbe»/ ließ er ihnen beideHände abhauen^) so wie die Statuen selbst gebildet
,) Strab, I. 7. p. 46g.
z) I/. Z. c, 4.
Z) Florus sagt nichts von der Gefangennehmung derKönige, noch weniger/ daß ihnen die Hände abgeschnit-ten worden, sondern nur/ daß die Römer den gefangenenBarbaren die Hände abgehauen / und sie verstümmelt inihrer Heiniatli zurükgelassen Gleichwohl stellen die er«wähnten Statuen königliche Personen vor/ wie man ausdem Diadema / und aus einer würdevollen Haltung er«kent; aber die Heiterkeit im Antlize derselben läßtnicht vermuthen, daß sie eine Marter erlitten; und wenman den Abschnitt der Hände an der ?ine»/ uud derArme bis zu», Ellenbogen an der andern Starue in derNähe betrachtet/ so wird man stch schwerlich überzeugenkönnen/ daß diese Verstümmelung geschehe»/ um eine Strafeanzudeuten Die Gestalt des Kleides an der einen fbeiFea t. 2. wv, Statue ist den Figuren zweier gefangenenThracier oder Skizthen ähnlich/ weiche man an der Triumph«säule des TheodosiuS erbiikt. B. ZK. 5§.> Aberdieses sind Soldaten oder Privatpersonen; derKvnig unddie Hauptpersonen in dem Triumvhzuge (Lanäuii Iniper.oi'ient. t> 2. pari. 4. tal>. lg. p, 481. t!>Ii. z ctg.) habeneine Kleidung/ die ganz verschieden ist von der an hiererwähnten Statuen.
Nicht besser begründet ist die von Braschi in einerlangen lateinischen Abhandlung entwikelte Meinung/ daßdiese Statuen die numidischen Könige Suvhar und Ju-gurtha vorstellen. Nraschi irrt erstlich/ wen er sagt/sie seien von Basalt/ da sie aus schwarzgrauem M a r>»10 r (i>izio mnrato) sind. Ferner entspricht die Klei-dnng/ der große/ schwer mit breite» Franßen besezteMantel nebst de» ebenfalls großen und schweren Schu-hen oder Stiefeln/ dem heissen Klima Numidiens nicht;