Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
150
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16» Geschichte der Kunst.

Er nennet dergleichen Bilder a^umen«--, welches viel-leicht in angeführeter Stelle/ und wo dieses Wortvon solchen Arbeiten gebrauchet ist/ nicht deutlichverstanden worden. Er unterscheidet diese edle«Kunst von der niedrigern Arbeit in Blumen und Blät-terwert und überhaupt in Zieraten/ worin Mys denPreis erlanget hatte/ welches der Dichter durch einebesondere Art/ nämlich durch geschnizete AkanthuS-blätter, bezeichnet.

ES scheinet auch/ der berühmte Maler Timo ma-ch us von Byzanz in Griechenland geblieben zu sein/)und es muß derselbe zu Julius Cäsars Zeiten,wohin ihn Plinius sezet/2) bereits ein hohes Al-ter gehabt haben/ da zwo seiner geschäzeten Gemälde/der Ajax und die Medea/ die Casär in dem vonihm erbaueten Tempel der Venus ausstellete/ bereitsin Anderer Händen gewesen waren/ und von jene»,mit achtzig Talenten erstanden wurden. Vor demTempel der Venus stand des Cäsars Statue zuPferde/ und es scheinet aus einer Stelle des Sla- 'tiuS/ daß das Pferd von der Hand des berühmten

t) In der vorläufigen Abhandlung, 4 K. lZ?§>,findet es der Autor ziemlich wahrscheinlich, daß sich derMaler Timomachus und der Steinschneider Teurerin Rom niedergelassen haben. Meyer.

2) I..Z5. c. II. sect. 40, ii.Zo, 1 ,7, c.Zg, sect, Zg>

Z) t. Z. p. 21Z. n, 2g5. ?I>!Io?ti-at, 6e vit, ^x°I-

Ion. c. 22. x. 76, vvill. 1.2. V. 628.

^nalecta, l.2. p. 499. n. 29. t. Z. p. 214. n, 289. n. Zoo—Z01. Die angeführte Stelle des Plinius sagt ausdrük,lich, daß Ti >11 0 m a ch n s diefe Gemälde für den JuliusCäfar genialt, besonders wen man die Lesart der Aus-gaben vor Hardnin beibehält, wo es heißt: ?i»iom^cllus L^ÜIIUNUS L-os-ir!« 6ictatoris ictste .-Vjllceui c! xw- >rit et Alecleaiu. M eher.