Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
126
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126 Geschichte der Kunst.

Manischen Muse»/ und/ wie die Köpfe in Mar-mor/ mit einem Kreuzhiebe auf dem Schädel bezeich-net / welcher aber weder in dem Kupfer noch in derErläuterung desselben angezeiget worden. Ich ha-be ferner in gedachtem Werke bemerket/ da dieseKöpfe völlig beschoren sind/ daß Faber in denBildnissen berühmter Männer des FulviuS Nrsi-n u s sich für den älteren Scipio erkläret / weilPliniuS berichtet/ daß Scipio AfricanuS sich

I) In der ersten Ausgabe/ S. Z75, findet sich üb»den vorgeblichen Kopf des Scivio eine Stelle, die wirwegen der ihr beigesellten Anmerkung mittheilen:ZWes wahr ist, was Fulvius Urfinus saget, und wissen koklte, daß der schone Kopf des Bruders diesesScipio, des ältern Asricanus, pon Basalt, mPalaste Rospigliosi, zu Liternum, ohnweit Kumä, gesunden worden, wo dieser große Man sein Lebe«,, beschlossen hat i so wäre dieser Kops ein Denkmal auj dieser Zeit. Statuen desselben, welche ein neuer w Mischer Dichter knhnlich anführet (Ooncorz. 6i 8. I^ucc-, ». 17S0. x. 4Z.), finde» sich nicht »M Scipio.

Dieser Kops war ehemals in dem berühmten Hause»Cesi, und das Haus Nospigliosi mußte dmsel,,, ben, da der lezte aus jenem Hause starb, für eine Schuldsorderung von Z000 Scudi annehmen. Auf dem Kopfe zur Rechte» stehet mair eine Wunde, aiS einen Kreuzschnitc angezeiget, und eben diefes Zeichm findet sich an drei ähnliche» Köpfen in Marmor; der eine ist im Palaste Barberini, der andere im C>m> pidoglio, und der dritte in der Villa Albani, Em anderer Kopf, welcher wegen der Ähnlichkeit den NimmScivio führet, befindet sich in den Zimmern der Conservatori im Camvidoglio, und wurde vom Pai'si Clemens XI. dahin geschenket, welcher denselben mit 800 Scudi erstand; dieser Kopf hat gedachte W»»te nicht. " Me»e r.

2) LolUQi. in I^ulv. I7rs. n. ^9. 2g.