102 Geschichte der Kunst.
Verluste der Freiheit hervorgebracht hat. Den nach-dem Griechenland zu einer römischen Provinz ge-macher war, findet sich bis auf die Zeit der römi-schen Triumvirate keine Meldung eines berühmte»Künstlers dieser Nation. Die Griechen aber verlo-ren ihre Freiheit einige vierzig Javre darauf/ nach-dem sie vom O. uintnS Flaminius für freieLeute erkläret waren/ und die Unruhen/ welche dieHäupter des achäifchen Bundes' erregeteii/ noch mehraber die Eifersucht der Römer über diesen Bund/waren die Ursachen davon. Die Römer wäre»/nach dem Siege über den König PerfeuS in Ma-kedonien/ Herren von diesem Reiche geworden^)und hatten sich vor besagetem Bündnisse der Grie-chen/ so wie diese vor der Macht der ihnen gefähr-lichen Nachbarn/ beständig zu fürchten. Da nundie Römer durch den Metellus vergebens gesuchetHatten/ in ein gutes Vernehmen mit den Grieche»zu tretend) wie uns die römischen Geschichtschreiberberichten/ so kam endlich Lucius MnmmiuS/schlug die Griechen bei Korinth / nahm diese Stattals das Haupt des achäifchen Bundes ein/ und zer-störte dieselbe unter dem Schalle der Trompetend)Dieses geschah in der hundert und sechs und fünf-zigsten ÖlympiaS/ in eben dem Jahre/ da Karthagserobert wurde. 5)
2) Nach Casaubonus Rist. x. 1073.)im 4 Jahre der 152 Olympiade, und nach Corsini(tiZ8t. t. 4. x. Iv5.) im 1 Jahre der 153 Olym-piade» Meyer.
3) I. 33. c. 4— 6. I. 40. c. 4. ?au8an. I. 7. c. 16.
4) pausan. 1. 7. c. 16. Austin. I. 34. c. 2. !. 40.c. 7. 8lrad. I. 3. c. 6. Z. 23. k'Ior. I. 2. c. 16. Meyer.
6) I. 33. c. 3. seet. »3. e. ii. sect. 53. 1. 34. c. 2.