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Geschichte der Kunst.
Z. In gedachter Wiederherstellung der Künstein Griechenland haben sich unter den Bildhauern be-rühmt gemachet AntäuS/l) Ka lli stratuS,-)PolykleS/ der Meister des schönen Hermaphro-dit/^) AthenäuS/ Kallixenus, Pythokleö,Pythias/ Timokles ^>) und Metrodorus der Ma-ler und Philosoph, 5) die aber Plinius unter dievorigen Künstler heruntersezet; und dieses ist daslezte Alter der eigentlichen griechischen Kunst. <>)
Der schöne Herma p b rodit in der Villa Bor-ghese könte für jenen des PolykleS gehalten wer-den; ein anderer ist in der grogherzoglichen Galeriezu Florenz, und der dritte liegt in den Gewölberngedachter Villa.
§. In diese Zeit/ glaube ich/ Nlüße Apol-loniuS/ Sohn des Nestors aus Athen und Mei-ster des sogenanten Torso im Belvedere/ dasist: des Sturzes von einem ruhende» und ver-
j) Wird richtiger Antheus, geschrieben. Me»er.
2) Auch von Tatia» (»rat. »ä Lra-c, c. 55. z>. >20.) !bwahnt. Me»er.
Z) I. 34. c. s. 5ecl. ig. n. 20. I. 36. c. 4. n. 10.
Aus Athen, verfertigte mit dem Timarchides eineStatue des Äfkulapfus. (Pau5an. I. >0. c. 4.) Me»er.
5) Er war ein Zeitgenosse des Heraklides, und lebteum die t5Z Sl»»ixiade in Athen. (?lin. l. 35. c. >>.secl. 4<>. n. 3c>) Me >! e r.
6) Der Grund, weßhalb um diese Zeit, »ach dem obena»geführte» Zeugniß des Plinius, die Kunst wiederaufzuleben began, und die Ol»mpiade 15Z von ihm !Ueiner besonder» Epoche gemacht worden, wird von He«!ne darin gesucht, daf, im 2 Jahre der 1ZZ Ol»moiadeEunienes II, eiu eifriger Freund der Kunst und Wis>senl'chast, gestorben. Die'cni folgte Attalus II, sei»Bruder, welcher die Stadk Pcrgamus zu verschönern undmit Kunsischäzen zu bereicher» fuchte. Meizer.