10 Buch/ 2 Kap.
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Diese Inschrift ist nicht mehr vorhanden; der sicht-barste Ort aber, wo dieselbe eingeliauen gewesensein wird / ist der Stam eines Baums/ welcher der. Etatue des Zethus zur Stiize dienet; dieser aberist größtentbeils neu/ so wie der größte Theil derFiguren selbst neu ist.
K. t2. Das Gegentheil wird von mehr als volleinem Scribenten vorgegeben/') und wie ich mirvorstelle/ aus einem Mißverstände der Nachricht desVasari. ES ist wabr/ daß dieser Scribent saget/daß dieses Werk aus einem einzigen Steine undj>hne Stükc gearbeitet worden (in »n 8->ssc> «olo, e5en?,a aber er hat sagen wolle» / wie der Au-
genschein beweiset, daß dasselbe vor Alters ohneEtiike bestanden/ und nicht/ daß es ohne Mangelirgend eines StükeS bei der Entdekung ausgegrabenworden/ welches man aus dessen Worten schließenwollen. Eben daher/ und weil man nicht verstan-den hat/ das Neue von dem Alten, und den grie-l chischen Meißel von dem Zusaze zu unterscheiden:ist das unerfabrne Urtheil desjenigen entstanden/welcher dieses Werk eines griechischen Künstlers nichtwürdig geachtet/ und es für eine Arbeit der römi-schen Schule gehalten hat.
„ für ihre» Lehrmeister in der Kunst hatten, daß sie sich„auf ihre» Werke» lieber nach ihm, alS nach ihrem„leiblichen Vater/ nennen wolle». Den nichts an-i, deres kaü Plinius meine», wen er von ihnen sagt:
2) Vite 6c' piü xiUori. Vita <-ü Alicliel - ^ngt.1. t.
6. xart. 6. p. 264.
Z) , Lingolkii'. Zi rnn«1. c. 7. P. 44.
In der erste» Ausgabe schreibt Wi »ekelIN an,