Geschichte der Kunst.
znzncignen das große Werk vieler Figuren vomSlvolloniuS und TauriskuS, aus einem einzi-gen Vloke Marmor gehauen, welches sich in demfarnefischen Palaste befindet/ und unter dem Na- .inen des farnefischen Ochsen bckant ist. Ichgebe diese Zeit als wahrscheinlich an, weil Plinius',der nnS über die Zeit gedachter Künstler ohne Nach-richt gelassen / die Blüthe der mehresten berühmtenKünstler bis auf diese Zeiten sezct. ES ist bekant,daß dieses Werk den Amphion und den ZethuSvorstellet, wie sie ihre Mutter Autiope zu rächen,die Diree, welche LykuS/ Vater dieser Gebrüder,nach Verstoßung ihrer Mutter zur Ehe genommenhatte, an einen Ochsen binde»/ und also grausamlichschleifen lassen.
ß. i l. PliniuS berichtet, daß dieses Werk ansder Insel RhoduS nach Rom gebracht worden, undgibt nur allein das Vaterland des TauriskuS/ dieStadt TralleS in Cilieien, an, wo er zugleich mel-det, daß in der Inschrift ihres Namens nebst ihrem >Vater ArtemidoruS, auch ihr Meister Menc-krateS angezeiget worden, so aber, daß diese Künst-ler unentschieden gelassen, welchen von beiden ßcals ihren wahren Vater erkant, den, der ihnen dasLeben gegeben/oder aber ihren Vater in der Äu nst, >)
>) ? I!n. I, >?6. c, 6, sect. 4. n, >o.
sFrüNer war TauriskuS im Terte als aus der I»! ssel Rl>od»s gebürtig angegeben. Lessing berichtigteden Irrtum - „ T a u r i sk u s ist nicht aus R hodus, so">„ der» aus TralleS inL » dien gebürtig gewesen. W im„ckelmans Irrtum schreibt sich obne Zweifel daher, daß j„ er beim Plinius von diese»! Kunstwerke gelesen zu ha>» ben stch erinnerte: et eoilel» Is^i<l>>, -illvccli
„ opl'rz l'aunüci. Das Werk war aus
„Rliodus nach Rom gekommen. Avollonius luid ^Tauriskus wäre» Bruder, die eine so große Achtuns