10 Buch, 2 Kap.
Sprache der Gelehrten, so wie es die lateinischeizo ist.
z. 8. Bevor wir aber die Aufnahme der griechi-schen Kunst/ und ihr Schiksal in Ländern, wo die-selbe zuvor nicht war geübet worden, betrachten, kander Leser dieselbe beurtheilen in ein paar Werken,die vor ihrer Wanderung hervorgebracht worden; unddiese sind eine Münze des Königs' AntigonuS desErsten, und Vater des gedachten DemetriuS Po-liorceteS, welche ohnstreitig aus dieser Zeit ist,und bernach das große Grupo des sogenaiiten far-iiefischen Ochsen; und bei dieser Gelegenheitwerde» die irrig sogenanten Bildnisse des berühmtenPyrrliuS angeführet.
K. 9. Die Münze, von welcher ich rede, unddie ich selbst besize, ist in meinen Denkmalen desAltertums erklaret worden,nachdem dieselbebereits' anderwärts schlecht gezeichnet und nicht bessererläutert erschienen war.^) Den man harte sich in
1) f Numero -ti.Z
2) I'iirlicli. rcF. Lxr. wli. 2. n> >.
Dieser S Paragraph ist unverändert aus der wie«»er Ausgabe abgedrukt. In den Anmerkn »gen liatsich der Autor über die gedachte Münze also geänssert:„ Eine der schönsten Münzen dieser Zeit in Silber, und„ eine der größten griechischen Münzen in diesem Me-„ lalle, die mir betaut ist, den es hält dieselbe zween„ Zolle eines römischen Palms im Durchmesser, ist vom„ Könige Autig 0 nus vermuthlich dem E r steu, Könige„ in Asten. Aus der rechten Seite ist ein alter bärtiger„ Kovt sehr erhoben gevräget, dessen Haare nicht in kran-„ se Loken, sondern in geraden Slripen hängen, und„ über die Stirne fällt ein Schorf Haare herunter, wie„ an einigen komischen Larven aufwärts stehet, und derobere Augcnknoche» machet eine getrümmete Earieatur,„ welche diese» Larven auch gewöhnlich ist. Ei» Kranz
Winckelman. 6. 3