4s Geschichte der Kunst.
lich diese ehemals mächtigste griechische Stadt der-maßen heruntergekommen/ daß/ da Athen mit denThebanern wider die Lacedämonier ein Bündniß Ma-chete/ und zur Erschwingung der Kosten eine allge- ^meine Schäzung von allen Güter»/ von Haus undHof/ und von baarem Vermögen in dem ganzenatheniensischen Gebiete gemachet wurde, an derSumme von sechstausend Talenten annoch 260 Ta-lente fehleten. In solche Umstände waren die Athe-»lienser verfallen wenige Jahre nach der Zeit/ da sieeinem einzigen Menschen einige hundert Statuen vonErzt errichteten/ welche izo in der ganzen Christen-heit nicht bewerkstelliget werden könten. In dieserVerarmung der Stadt Athen/ wo Schiffahrt und Han-del/ als die Quellen des Reichtums/ aufgehöret hat-ten/ sahen sich die Künstler genöthiget/ diesen ihrenvornehmsten Siz zu verlassen/ und anderwärts ihrGlük zu versuchen; und die Kunst selbst verließ/ sozu reden/ Griechenland auf einige Zeit/ und ging >nach Asien und Ägypten. Dieser Fall des FlorS derKunst ist zu verstehen von Künstlern/ welche sich vonneuem hervorgethan; den diejenigen/ welche/ als Ly-sippuS/ ApelleS und Protogenes/ besageteZeit überlebet/ werden nach ihrem Flore gerechnet.Die große Veränderung nach Alexanders Todeänssert sich auch in der Sprache nnd Schreibart derGriechen; den ihre Schriften sind von dieser Zeit angrößtentheils in dem sogenanten gemeinen Dia-lekte abgesasset/ welcher zu keiner Zeit/ oder an irgendeinem Orte die Mundart des Volks war; es war eine
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Diese Schäzung gehört in das Z Jahr der jvo Slym,Viadc, uud ist folglich hier unpassend. Meyer.
Wan vergleiche SB. t K. 28 §, Note,)