Numero Vi.
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Die Göttin trug eine« Helm, worauf eine Svhin»und an den Seiten Greise waren; t) die Augensterne bestan-den aus einem Stein, der in seiner Farbe dem Elfenbeinnalie kömt, 2) welches vielleicht ein Chalcedon mag gewesensein, etwas liellcr und glänzender als Elfenbein, so wie derKünstler einer andern Pallas im Tempel Vulcans z»Athen blaue Augen gemacht hat. Z) In Mitten der Ägi-de befand sich der Medusa kovs von Elsenbein, 4) Nacheiner Verbesserten Lesart im Pliuius war die Ägide vonder Hand des Panänus, eines Schwagers des Phidias,bemalt, 5) sonst aber ein Werk des Kolotes, der ein Ge-hülfe des Phidias bei Verfertigung desJuviters in Eliswar. 6) In der linken Hand rrug sie eine Siegesgöttinvon beinah 6 Fuß hock« / 7) die wahrscheinlich die nakten Theileebensalls von Elfenbein, die Bekleidung aber, und gewiß dieFlügel von Gold hatte; 8) in der Rechten hielt lie den Svieß,unter dem eiu Drache von Erzt lag. S) Der Schild, welcherzu der Göttin Füßen stand und ohne Zweifel ihrer Hand mitder großen Victoria zur Stüze diente, war innen undaussen mir erhobenem Bildwerken verziert; to) innen mit demKamvs der Götter und Giganten, aussen mit dem derAmazonen, uud hier befand sich des Perikles und desKünstlers Bildniß vorgestellt, wovon das leztere mit der me-chanischen Einrichtung der ganzen Figur eine folche Verbin-dung Hatte, daß es gleichsam der Schlüssel dazu war, N)
1) pausan. I. 24.
2) I. c.
Z) ?susan. I. 14.
4) psusan. I. c. Isvcrsl. »6v. (üalüm. t. 2, x, ÜII,
6) 7^. 35. scct. 24.
k) ?Iin. I. c.
pausan. I. 2.,. pliri. I. 36. c. 5. sect. L. n. 4. ^rrlsn.
ZZpictet. XI. g. Aax. ?zr. 26.
L) Oemostli. i>6v. ?imocr. x. 792,
g) pzusan. et ?Ii». I. c.
>0) ?Iin. I. c.
>>) Bristol. 60 mund. I. x. 363. L!c. orat. io La.