Druckschrift 
5 (1825)
Entstehung
Seite
480
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480 Beilage.

Selbst der Rand an den Sohlen der Göttin war mitkleinen erhobenen Bildwerken, die den Kampf der Centau,ren und Lapithen vorstellten, geziert. Auf den Seite«des Fußgestells fah man, ebenfalls in Reliefs, die Geschichieder Geburt Pandoras.

Die Höhe der Minerva war dem Plinius zufolj,26 Ellen, oder 37 französische Fuß, ohne die Basis zu rechnen, mit welcher das Ganze 45 Fuß hoch sein mußte.

Nach Vollendung dieses prachtvollen Werkes und wähMdem erwähnten Proceß, welcher das Leben des Künstlers ti>drohte, entfloh Phidias nach Elis, wo er Gelegenheit fM,sich durch ein noch herlicheres Denkmal zu verewigen und «seiner undankbaren Vaterstadt zu rächen durch seinen ol»wvischen Jupiter, den er für den prächtigen Tempel doi»scher Bauart zu Elis verfertigte.

Beschreibung diefes Bildes,pausaa. V. i>.

„ Der Gott, aus Gold und Elfenbein verfertigt, U» aus einem Throne; fein Haupt mit einem Kranz Von O„ denen Olivenzweigen umgcben. In der Rechten trägt n„eine Victoria, gleichfalls aus Gold und Elfenbein, i>>» ein Strophion hat, und um das Haupt einen Kranz. Jn i»>, Linken hält er das Zepter, kunstvoll und glänzend von„ Arten Metall. Der auf dem Zepter sizende Vogel ist m„ Adler. Der Gott hat goldene Schuhe; golden ist auch sck 'i, Mantel, worauf Figuren und Blumen vorgestellt sind. '»Der Thron, bunt oon Gold, Edelsteinen, ElsenbÄ ">, und Ebenholz, ist mit gemalten Figuren und erhobnenW '„ der» geziert. An jedem Fuße des Throns sind vier Nil>- ^„ torien in tanzender Stellung, und zwei andere unten «i, jedem Fuße, über jedem der vorder» Füße liegen tlieb»„ Nische Jünglinge von Sphinren ergriffen. Unter dick»» Sphinxen erschießen Apollo und Artemis die Kinder dn»Niobe. Mitten zwischen den Füßen des Throns gelM„ Vier Querbalken jeder von einem Fuß zum andern, auf dem„ vorderm sieben Bilder sind, und ein achtes, man wrij, nicht durch welche Ursache, verschwunden ist, Sie stelln