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5 (1825)
Entstehung
Seite
478
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Beilage.

den Anlaß gegeben hatte, so daß sie nicht früher statt findn,konte.

Die Minerva im Parthenon stand aufrecht,!) hattedie Augen und das übrig? Angesicht, die Hände und Füßenicht von Gold, sondern von Elfenbein. 2) Phidias hattefür die nakten Theile weissen Marmor vorgefchlagen, weil erseine Weisse länger als Elfenbein beliielte, „ und auch (fezte„ er hinzu! weil er wohlfeiler ist; " aber bei diefen Wor-ten hieß ihn die Versamlung schweigen. ?)

Das Gewand bis aus die Füße war von Gold, und andereZuthaten wahrscheinlich von Gold und Elfenbein. Das edleMetall an der Göttin wird von Thuk»dides zu 40 Tale»,teu angeben, 4? zu 44 von Ph i l o ch o rn s, 5) und zu 50 vonEpHorns bei Dtodor;ü) eine Verschiedenheit, die vielleichtdaher könir, daß der erste nur das Gold am Gewand derGöttin, welches so angebracht war, daß man es abnehminund wägen koiire, 7) angeschlagen hat, die zwei andern abersamt diesem auch jenes am Helm, Schild und den übrige»Zugaben. Die Nachrichten sezen ausdrüklich bei der Vestinumung des Werths Goldtalente, welches, da sich zur Zeitdes Perikles das Gold zum Silber wie l zu lZ, oder,wie man nun mit mehr Wahrscheinlichkeit anniint, wie l zujl ein halbes verhielt, (also l,-i, oder il ein halbes Silber,»alent zu einem Goldtalent erfodert wurden), die Summe/nur nach des Thukudides Angabe berechnet, zufolge des-ersten Verhältnisses 2,720,000 Francs, zufolge des zweitenaber 2,406,000 Franes ausmacht, woraus in der Dike einesdopelten Louisdors eine goldne Fläche von 400 Quadratfnßzu machen wäre. Ob das Metall am Gewand der Göttinstükweis geg offen, oder ob es gehämmert war, ist ml'gewiß; das leztere aber wahrscheinlicher als das erste,

1) ?ausan. I. 14.

2) ?!»t. Hipp. »laj. p. gg.

Z) Vsler Mix. I. I.

4) II. -Z.

Z) Lcliol. ?ac. v. ßo^.

K) XII. 40.

7) klutarcli. I. c. c. Z>.