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5 (1825)
Entstehung
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Beilage vi. zur Seite 369.

Über die großen Kunstwerke aus Gold undElfenbein.

Ein Theil der Kunstgeschichte / denWinckelman kaumberührt, weil sich keine Denkmale dazu erhalten haben/ istseither so sehr ausgeheilt worden, daß cs ein Mangel der ge-genwärtigen Samlnng artistischer Nachrichten und Untersuchun-gen sein wurde, weil man darin nichts davon sände.

Sehr früh gab man im Altertume den Figuren eine Be-kleidung, indem mau sie mit wirklichem Zeug umhüllte, wiedavon noch heut zu Tage in Asten und bei uns fortdauerndeSvuren vorhanden stnd, und sowohl die hölzerne» Figurenim Grabmal des S sim a nd » as, l) als die Gözenbilder, derenBaru ch erwähnt, 2) zuverläßig beschaffen waren. DieserGebrauch, welcher die Ursache und Wirkung der UnVollkommen-heit in der Kunst ist, dauerte zuweilen auch uoch bei Völkernfort, die cs zum höchsten Grad der Bildnerei gebracht hatten;den man findet, daß die Griechen zur Zeit, wo sie diefen Noth-behelf verschmähen koiiten, nicht allein oft hölzerne Gliederst,guren, sondern hie und da auch Statuen von Marmor undErzt mit wirklichen kostbaren Stoffen bekleidet haben. Z) Manwollte dadurch eine hohe Meinung von der Macht der Göttererweken,4) und unterhielt dazu besondere Leute, welche dieBekleidung besorgten: Z)

6) Das Interesse der Religion weicht

>) Oioil. 8ic. I. 4g.

2) VI. 7 — >5.

Z) P-.U5-.N. II. ... III. 16. V. .6. VI. -S. VII. 2Z<!t-S

4) HI.ix. 'I vr. serni. 2g. p. 2ZZ.

5) l^rtull. <!e jejuv, c. 16.

L) ^ul. t'i.nüc. I. 4. c. . et 14.

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