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5 (1825)
Entstehung
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20
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20 Geschichte der Kunst.

Masse oder Taige gegossen scheinet/ ohne Scheinvon Körnern, und dieser ist ohne Zweifel der schön-ste.^) Da nun der pansche der seltenste war/ sowird derselbe diese Eigenschaft gehabt haben. DieserMarmor Iiat ausserdem zwo Eigenschaften/ welchedem schönsten carrarischen nicht eigen sind; die eineist dessen Mildigteit/ das ist: er lässet sich arbeitenwie Wachs/ und ist der feinsten Arbeit in Haaren/Federn und dergleichen fähig/ da hingegen der car-rarische spröde ist/ und ausspringt/ wen man zuviel in demselben künsteln will; die andere Eigen-schaft ist dessen Farbe/ welche sich dem Fleische nä-hert/ da der carrarische ein blendend Weis) hat.Aus dem schönsten Marmor ist das erhobene Brust-bild des Antinous etwas über Lebensgröße in derVilla Albani. ES ist also irrig/ wen JsidoruSvorgibt/ der parische Marmor werde nur in Stäkengebrochen von der Größe, welche zu Gesäßen dienenkönnen.-) Perrault/ welcher den großkörnichtenfür panschen Marmor hält/ hat sich nicht wenigergeirret; er koiite aber dieses, ohne aus Frankreich

1) Eine sekr schone Art griechische» Marmors, auf welchedes Autors Beschreibung ziemlich paßt, wird noch inRom von den Arbeitern pzi-io genant; er istaber nach Visconti (HIus. ?iv-^Icin. t. p. 40.)nicht der eigentliche varische, sondern der eorali ti-sche Marmor der Alten, (pli» l. 36 c 3 «-« et >3.)Der soaenante niurnio pi>Im»Kü,o sieht »ugcsähr answie eine milch artige Masse oder Taig, ohneSck'ei» von Korner». Er wurde zur Zeit der rö-mischen Kaiser manchmal zu Brustbildern gebraucht, dieaber nicht sehr angenehm in's Auge satten. Mever.

2) (Zri^in. I. >6. c. 5.

Auch Plinius erzählt dieses in der eben angesnhrtenStelle, wie schon im 2 B. 4 K. 2 §. Note bemerktworden. Meyer.