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Geschichte der Kunst.
§. 8. Von der verschiedenen Materie zu Sta-tuen der Griechen sowohl als anderer Völker istüberhaupt im ersten Kapitel eine historische Anzeigegegeben worden; hier ist insbesondere von demMarmor zu reden. KaryopbilnS hat in einembesondern Werke von den verschiedenen Arten Mar-mor/ deren die alten Scribenten gedenken/ mit um-ständlicher Anführung aller Stellen/ welche er findenkönnen/ nebst ihrer ttbersezung/ gehandelt/ unddessen Arbeit wird vornehmlich von denen geschäzet/die blos auf die Velesenheit gehen; mit aller Müheaber/ die er sich gegeben hat/ lehret er nicht/ worinder Werth des schönsten Marmors bestehe/ und eSsind demselben viel merkwürdige Stellen alter Scri-benten unbekant geblieben.
§.9. ES ist bekant/ daß die Antiquar»/ wensie den Werth einer Statue/ oder ihre Materie er-heben wollen/ sagen/ daß sie von parisch em Mar-mor sei/ und Ficoroni zeiget nicht leicht eineStatue oder eine Säule an / die er nicht für pari-sch en Marmor hält. Dieses ist aber wie ein an-genommenes und geschworenes Handwerkswort/und wen eS etwa zutrift/ daß es wirklich dieserMarmor wäre/ so ist eS Zufall ohne Kentniß. Wo-her Belon wissen wollen/ daß die Pyramide/ oderdas Grabmal des CestiuS aus Marmor vonThasuS sei/ ist mir unbekant.
K. 10. Die vorzüglichsten Arten des griechischen
lial'en I^ileus, statt IVI^Ieus z weßhalb H e i n si tt s IVilevslesen will. Meyer.
0 B. 2 K.ü
2) Wi der ersten Ausgabe steht im Terte Garofalo,im Citate aber
Z) I)o opt.'i'. änlich. !. I. cl. 7. 255i. in Oroiiovii