Druckschrift 
5 (1825)
Entstehung
Seite
17
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7Buch, i Kap. 17

Cbrysostomus das' Wortwo er von Be-chern getriebener Arbeit redet, die k'x<x«? >.«-7-oxx.«? haben, daö ist: die mit geschlungenenZieraten und mit anderer erhobenen Arbeitgezieret sind, wo der Übersezer etwas Gedrechsel-tes verstehet. >) Da nun diese Kunst sich vornehm-lich mit kleinen Werken und Zieraten beschäftigte/so verbindet PlutarchuS das Wort mit

dem Worte das ist: kleine Sachen ar-

beiten, da wo er vom Alexander, dem drittenSohne des' lezten macedonischen Königs PerseuSberichtet, daß derselbe zu Rom in dergleichen Arbeitberühmt gewesen sei.

K. 7. Der allerälteste Künstler in dieser Art,und sonderlich auf silbernen Gefäßen, würde Alkonaus Mylä in Sicilien sein, wen dem Ovidiuszu glauben wäre, welcher ihn etliche Menschenaltervor dem trojanischen Kriege sezet, da wo er unterden Geschenken, die AniuS der König zu Delosdem AneaS gegeben, eine Schale von dieses Künst-lers Hand, nebst deren vorigen Besizern anzeiget.Der Dichter aber scheinet hier einen offenbaren Ana-chronismus begangen zu haben: den Mylä wurdeallererst einige Jahrhunderte nachher erbauet, wieder Leser sich in des Clnverins Sieilia beleh-ren kan,^) welcher gleichwohl dieses Vergehen desOvidius so wenig als die Ausleger desselben be-merket hat. 4)

und Voff zu Virgils Eklogen. (III. v. 35— 3g.)Me«e r.

>) Oriit. 3o. x. 307.

2) In p. 2^5.

Z) l.. 2 c. 5. x. oi.

4) MlNllluvrxli. I. >3. KSZ. Fast alle Handschriste»