16 Geschichte der Kunst.
die Worte , ^nxz^.sc (tcirsum» 7"0j!cl-7-s5
und die von dieser Arbeit und von den
Künstlern in derselben gebrauchet wurden, nicht voni-sz-vs?, dem Werkzeuge zum Drechseln/ herzu-leiten/ und keine von den Stellen, die HeinrichStephan uS anführet / deutet etwas Gedrechseltesan, so wie auch dieser gelehrete Mail anmerket/ son-dern das Stamwort jener Benennungen istdeutlich, klar/ und wird eigentlich von der Stim-me gebrauchet. Es scheinen jene Worte angenom-men zu sein/ eine erhobene Arbeit zu bedeuten/die verschieden von der auf Edclgcsteinen ist/ welchehieß/ wie ich unten anzeigen werde; sodaß eigentlich eine Arbeit von hoch her-
vorstehenden Figuren heissen würde/ das ist:der Bedeutung des Worts gemäß/ die deutlichvor Augen lieget. Eben so erkläre ich beim Dio
>, selt. Auf der Drehbank arbeitete man auch dasi, Schnijwerk an Gesäßen, wie dasjenige von dem gött.i, lichen Aleimedon beim Virgilius war, welchesi> als ein Preis unter zween Schäfer ausgefezet wurde. "Um nicht zwei sich widersprechende Meinungen, wovondiese hier offenbar die irrige ist, im Texte vorzubrin-gen, haben wir die unhaltbarein die Anmerkungenversezt. Meyer.
1) Virg. dulic. v. 66.
2) Wohl nicht i-oFn, klar, deutlich, sondern
dene Formen/denei/eine und dieselbe Bedeutung zumGrunde liegt. Me»er.
Z) Dieser hier bestimte Vegrif von ist mir mehr
oder weniger Einscliränkunq u»d Erweiterung als der rich-tigste angenommen worden. Man vergleiche Hevnesantiquarische Aufsitze (2 Th. 1S7 u. f. S.)Schneiders Wörterbuch (v. -rofki/-.), wo Viel Neuesund Treffendes zur Erklärung diefes Worts beigebrachtist! Veltyeim, über Memnvns Bildsäule!