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Arbeit gehalten ist, desto sanfter und lieblicher er-scheinet dieselbe; aber um den Figuren bei geringerErhobenheit verschiedene Abweichungen zu geben, istdasjenige, was aus flachem Grunde erhoben erschei-nen sollte, mit vertiefeten Umrissen angezeiget.Selten scheinet eS mir, daß der Künstler der GypS-arbeiten an einer Capelle in dem eingeschlossenenHofe (7--.--I/Z-X--5) des Tempels der Isis der altenStadt Pompeji, an den Figuren des Perseus undder Audromeda sich einfallen lassen, die Handjenes Helden/ die das Haupt der Medusa hält,völlig freistehend zu arbeiten. Diese Hand kontenicht anders als um ein Eisen herum befestiget wer-den, welches noch izo zu sehen ist, da die Handselbst abgefallen.
§. 6. Was die Ausarbeitung im Elfenbeine be-trift, wurde diese sowohl als die erhobene Arbeitim Silber und im Erzte Toreutice genennet,welches Worr von neueren nicht weniger als vonalten Auslegern und Sprachkundigen auf gedrech-selte Sachen ist gedeutet worden.?) ES sind aber
1) c»nk, ?SU5I>N. I. z, c, 27. c. 2g. Z2. Z4. Die Alten ar-beiteten auch in Schweiz (emüil, sinaliZu) und zwar Bas-reliefs, Köpfe und Figuren mit ihren in allen Theilender Natur ähnlichen Farbe», wie von Buonarroti(Os»ci'va2. iütor. sopra alc. prela?. zi. 17. c. 20.)an einem Faunskopfe, und a» einem Silenus«köpfe bemerkt wird. Fea.
2) In der ersten Au s g a b e, S-252, war der Autorgerade der Meinung, welche er hier bestreitet, wie fol-gende Worte bez?ug«n: ,, Elfenbein zu Statuen schei-„ net auf der Drehbank gearbeitet zu sein, und da,, Phidias sich vornehmlich in dieser Arbeit hcrvorge-« than, welcher die Kunst, die bei den Alten Toreu-„ tice, das ist: das Drechseln, Heisset, erfunden: so„ koiite dieses keine andere Kunst sein, als diejenige, wel-« che das Gesicht, die Hände und die Füße ausgedrech«