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Geschichte der Kunst.
im Gypse geformet, i) Zzo aber sind nur erhobeneArbeiten übrig/ unter welchen sich die schönsten anden gemaleten Deken zweier Zimmer und eines Ba-des bei Bajtt/ ohnweit Neapel/ erhalten habend)ich übergehe hier die schönen erhobenen Arbeite» inden Gräbern bei Pozzuoli/ weil dieselben von Kalkund Puzzolana verfertiget sind. Je flacher diese
>) ?I!n. I. 3Z. c. 2. sect, 2.
Es ist sehr wahrscheinlich, daß skizzirte, leicht hin-geworfene Umrisse zu verstehe» stnd/ mit welchen M.Terentius Varro sein unter dem Titel llekiloma-^«5 oder Ixi-igines bekantes Buch auszierte. Visconti(Iconograpli. anc'ii?nne) gibt von dieser Stelle des Pli«»ius dieselbe Erklärung. Ohne Zweifel bestand diesesWerk des Varro aus mehrere» Theilen, wie wir ausden Worte» des Pli»ius: voluminuw suoruiu
schließe» möchte», übrigens koilte» häufige Co-pie» solcher Porträte, welche Varro in alle Länderversandte, bei der Gewandtheit und Fertigkeit der Altenim Zeichnen, und bei der Menge von Sklaven, welcheden Römern bei jedem Geschäfte zu Gebot standen, mitleichter Muhe gemacht fein, so daß man nicht nöthighat, wie von mehrere» Gelehrte» geschehe» ist, seineZuflucht zu der wunderliche» Erklärung zu nehmen, alshätten die Alten schon etwas unser» heutigen Kuvferab-drüke» Ähnliches gehabt. Amoretti u. Meyer.
2) Diese Basreliefs, wie die erhobene Arbeit am Tempelder Isis zu Ponipeji, wovon im Texte sogleich gere-det wird, sind Stuccatur. Fea.
Z) Zu den antiken Arbeiten in Gyvs sind auch zu zähle»,die Tabula Jliaca im Museo Capitolino, unddie sogenante Vergötterung des Herkules in derVilla Albani, weil G»vs die Hauptmaterie derselbe»ausmacht. An der Vergötterung des Herkules/welche ganz das äussere Ansehen eines marmornen Bas-reliefs hat, und sonst für ein Werk dieses Stoffes ge-halten worden, entdekte inan die Ähnlichkeit der Ma-terie mit dc»i gedachten kapitolinische» Denkmal erstvor kurzer Zeit, (Aoega, LsssiriUevi, tav. 70.) Meyer.