Druckschrift 
10 (1825)
Entstehung
Seite
623
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Briefe.

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Ich komme »och einmal auf die Schönheit

Auch Vittoriuccia fangt an zu fallen: eshat dieses mit mir mehr als einer gemerket, auchvon denen , die nicht von der Kunst sind. Ihre Zügewerden grob; die Bakenknochen (oss» ^uA»l»ris), wel-che bei ihr von Natur stark sind/ werden sichtbarer,und es wird mit der Zeit nichts bleiben, als dieAuge» und der Muud.

Von den, vermeinten Porträt deS RavhaelS,oder vielmehr deS Bindo Altoviti in diesem Hau-se zu Florenz, >) redet V a sari in des RaphaelSLeben; weiter braucht eS keinen Beweis, die Flo-rentiner der Unwissenheit zu überführen. Ich glau-be nicht, daß sie wider diesen Scribenten streitenwollen, welcher den Raphael selbst von Personhätte kennen können, wenigstens hat Altovitidenselben genau gekant. Zn einiger Zeit wird mandaselbst kaum den Namen Benvenuto Cellini^)kennen.

lWovon ein zweites Original i» der Galerie z» Mnn>chen ist. Mein Freund und Landsniaii, Herr Hofmalerund Professor Zoll in Freibura, hat davon eine ganzvortresliche Covie gemacht, die Herr Director, Langerzu Mimchcn die beste »ante. Morghcns schöner Ku-pferstich dieses Porträts ist bekant.Z2) Was Winckelniaii hier befürchtet, hat mir meinwürdiger Freund, Herr Lessing, bei seiner Nükkehraus Italien gewissermaßen bestätigt. Er koiite die Sri-ginalausgabe von den« Werke dieses großen Florentiners,die ich ihm in hiesiger kurfürstlichen Bibliothek zeigte, beidem sorgfältigsten Nachforschen in Italien nirgends aus,finden. Da dieses Buch so selten ist, und doch vielbrauchbare Anmerkungen enthält, so wird eine kurze lit-terarische Nachricht davon hier nicht am unrechten Ortestehn Die erste Ausgabe dieses höchst seltnen Buchs er-schien 156S, zwei Jahre vor dem Tode seines Versassers.Der vollständige Titel desselben heißt: vue li-.iu-u,IUI0 iulorao ulle vllo »Nt <I«U' vi'illccria;