Briefe.
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Der größte Theil der Stüke/ die ich namhaft ge-macht habe/ hängen in der innern Galerie/ worüberM Quarienti ans Modeiia gesezt ist.
Ich werde/ wen es sein kan/ den zweiten Abschnittgegen Ostern fertig machen. Ich ersterbe -c.
Nachfchr. Dn mußt auch wissen/ daß ich diesenWinter mein Hebräisch wieder in Schwung gebracht
habe.
An Verend 6.
l^Nach Eiscnach.ZNöthcni» u> Dresden/ den 2S Jan. 57SZ.
Liebster Freund und Bruder!
kan deinen Brief nicht erwarten; ich muß dirdmchten/ daß die Cache nunmehro ihre Richtigkeith «t. Ich gehe zu Seiner Eminence/ dem Herrn Car-iiml Passionei/ als BibliothekariuS; er hat sich«i meine griechische Hand verliebet/ und meine grie-^chische Wissenschaft/ die ihm geriihmet worden / hatmir dessen Achtung erworben. Seine Excellence derHerr Nuntius versichern mir/ daß ich sehr gut stehenWrde. Die Reisekosten bekomme ich hier.
Nunmehro ist es Zeit/ daß du eS Seiner Excel-lence vorträgst. Mir wird angst und bange um'Sherz/ weil ich daran gedenke; du wirst eS ungernethun: ich glaube es; ich auch.
Ich will es ein oder zwei Jahre versuchen/ gehetmr'S nicht nach Wunsch/ so bin ich so gut als vor-her. Also drüke nur los. Den wen ich darf undsoll nnch Eisenach kommen/ so muß ich schon voniicr um die Mitte des Märzes wegreisen/ so daß ichml dem Anfang deS April»/ ehe der hohe Frühlingilcht eintritt/ in Italien bin.