Druckschrift 
10 (1825)
Entstehung
Seite
40
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Freundschaftliche

Lemuin til)i ^ersu^ile»» velim, neminern me wim.igis 8tuclic-sum esse, c^ui te lestim» et clili^o, »x»tuum .ilkeetum »uro »Ilo conti-k» caium li»t>eaii>. V»Ie,

?. 8. 8i comnicolo tuo Leii ^loterit, Sülnts miliiven. ^I!>nc1<ium, Lolt^uellensem, et in i^s» DicrecsiI'sstnrein, sc>cl»Iein il>enii> ^uoixlain et. nmieum, cuiznliil ncin l>onc>rum ex »nimc> «^>^>>0001'. lVee ins.ilu-tat»s »keilt (ne c>l>Iiviscaris) civis et sutor, zj

tilzi ianotuit.

An BerendS.

lNach Dahlc» oder Eiftnach.Z

Dresden, den 8 Dec. t7ZZ.

Liebster Freund und Bruder!

^eiii angenehmes Schreiben hat mich sehr bestürztgemaehet. Ich schreibe deßhalben sogleich aus derStelle in Dresden/ da ich eben dein Schreiben er-halten habe. Meine Sacke ist nicht weiter gekom-men/ als wie sie vor der Abreise des HofeS war;ausser daß ich auS Grodno vom 2>i October/ an ebendem Tage/ da der Reichstag zerrissen worden, vo»dem Herrn Pater Rauch ein Schreiben erhalte»,darin er mir berichtet, „ daß nach Briefen auS Nom„die Sache so gut als gewiß sei/" oder mit seine»eignen Worten/ so viel ich mich cntstnne: »t »°-gotium evilkectlim dici ^ossit, Das heißt so viel ge-sagt : ich sollte nur nicht ungeduldig werden; welchesdes Herrn Nuntius Sorge ist/ wie er mir vielmalszu verstehen gegeben. Wie tönte ich also darnachdie geringsten MesureS nehmen/ oder gar davon redeu,ES kan noch viel dazwischen kommen, wen sonderlichdie ConditioneS nicht annehmlich sind.

Du kanst hautement sagen/ daß der Herr/ der