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Freundschaftliche
sehr verstekt stehen. Wir haben kürzlich eine sehrkostbare Edition von dem Vater Epbräm Svro,
6 vol. kol. ex ^ssem-iuui Lidl. Vul-icavse (^uslo-
tUs, für 60 Thaler bekommen. Der Herr Bruderverlanget Nachricht ans der hiesigen Bibliothek. Al-lein ich kan mich wegen der Menge nnd Wichtigkeitder Sachen kaum in Briefen darauf einlasse«/ we-nigstens weiß ich nicht/ womit ich den Anfang machensoll. Ich werde aber besonders einige Anmerkungenzu Papier bringen/ und dieselben bei Gelegenheitüberschiken.
Mit dem Verkauf meiner Bücher bin ich wohlzufrieden/ ohngeachtct die rohe Materie vomLivioiiber 4 Thaler komt; ich habe nichts darwider einzu-wenden. Gott vergelte dir/ was dn an mir thust.Der Herr Gencralsuperiuteiident hat mir geschrieben,daß er des Graven von B ü nauRei ch Shistorie undden Diogenes LaertiuS zu sich genommen/ undverlanget/ ich soll dir den Preis melden. ES ge-het mir sehr harr an, ich wollte gerne mit der Hälf-te der Materie zufrieden sein/ wen er sich'S wolltegefallen lassen. Die Materie vom Bünau kostetmir 16 Thaler in Berlin/ und wird in Leipzig vor
Thaler verkaufet. Wie/ wen ich überhaupt äDucaten für dieses Werk forderte? ich will auch mit10 Thaler zufrieden sein; ja/ wie gesaget/ ich wolltedie Hälfte von Herrn Nolte nehmen. Der Dioge-n e s kostet mir in der Auction i Thaler. Mit dem Ma-nuscript aber handele ich nicht. Beiliegender Zeddelenthält den Preis von dem Porcellan aus der dresd-ner Poreellanfaetorei. Daß alles gut eingepaktwerde/ dafür werde ich selbst schon sorgen. Bei die-ser Gelegenheit werde noch ein Speeimen übersenden.Meine nnterthänige Empfehlung ergehet an die FrauDoetorin Hochedelgeboren. Hch bin dein ewigerSchuldner, Freund und Diener?e.