580 . Geschnittene Steine.
«in Umstand, der die Vorstellung etwas zweifelhaft macht!den wir wissen, daß ihm auch Helena/ da er als Bettlerverkleidet, allen, nur ihr nicht, unbekant nach Troja kam,die Füße wusch, t) Dieses Ereigniß ist ebenso werkwürdigals das vorige, und koiite gleichfalls die Aufmerksamkeit derKünstler ansvrechen; auch scheinen mir die zwei Weiber ein ed-leres Gesicht zu haben, als Mägde. Es war in jenen Zeile»nicht seltsam, daß Fürstinen einem Manne die Fuße wuschen,dieses war imnxr die Schuldiakeit der Weiber gegen Fremd-linge: Polykaste, Nestors Tochrer, wu-'ch demTelemachdie Fuße. 2> übrigens ist es doch sonderbar, eine» Bettler,wosür man Ulvsses hielt, mir solcher Auszeichnung behan-delt zu sehen.
Z64- Antike Paste. Ulysses, Bogen und Schwertin der Hand, übt Rache wider die Freier der Penclove;einer fällt zu feinen Füße», und Ulysses wendet den Kovs,um gegen andere auf der Hur zu fein. Die Gravüre ist vomältern St»le.
Die A!»thologie der Alten fängt bei der Bereinigung desUranos mit der Terra an, und endigt bei der Rük>kehr des Ulysses auf Jthaka, wie uns der Philovsoph Pro-klos lehrt. Z) Dieser ganze Zeitraum hieß der m»thi-sch e Kyklos; und so umfaßt ihn unser Kabinet von An-fang bis zu Ende: den, wie man gesehen hat, gingen wir vo»Saru rnus, dem Sohn des Uranos aus, und wir schließennun mit den lezten Ereignissen des Helden von Jthaka.
1) Illill. V. 2?2^
2) IliiiZ. I". v. 464.
Z) pliot. 9K2. 236. p. 62 1. c6it. Ilcssclik:!.