Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
528
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Geschnittene Steine.

vvfern scheint. Vielleicht find liier die t) oder das

Fest, wo man die Erstlingsfrnchte dem Bakchus oder r» ^Ceres darbrachte/ vorgestellt.

I85S. Carneol. Ein Weib gießt mit der Rechtenetwas auf einen Altar, in der Linken hält ste erhoben ei»! !Platte mit Früchten; zur andern Seile spielt ein ManzweiFlöten. Es scheint hier die Einweihung eines Altars vvrgc,stellt, welche die Armen vornahmen, indem nur ein Weib !um das Bild oder den Altar, so man einweihte, ein Gesäß Ivoll gekochter Früchte trug. 2)

lS60. Carneol Ebenso, der Flötenivieler aber sszt. IiSül. Antike Paste. Zwei Priesterdes Herkulestrinken aus Hörnern, und haben i» der Mitte die Keule. Die, Ise Vorstellung ist von jener auf zwei Lamven,Z) wo zm!Figuren ähnliche Hörner aus einen Altar ausgiesten, Verschie, ^den. Bellori erklärte die Sache für eine Libanon, denMa,n e n dargebracht. Zwei andere ähnliche Figuren aus einem ^Altare mit der Inschrift: r.xnin. >vovsr. 4) In der Vill', 1Borghese steht man solche zwei Hörner in Marmor, diein einen Stierkovs endigen und bei der Mündung dritthMPalm Durchmesser haben; diese Trinkhörner waren bei dc»Griechen im neunten Jahrhunderte noch im Gebrauche. 5) A!as>fei, der keine Idee von Füllhörnern obne Früchte hat, liiützwei solche, die auf der berühmten Schale von Agath im K«>biner des Königs von Neavel vorkommen, für Stierhörner«um trinken. 6) Er kante die Marmorstatne des Har»okra>tes im Cavitolio nicht, die in Hadrians Villa bei Tibeligefunden worden und ein Stierhorn von derselben Gröke eli>ne Früchte, solglich ein Füllhorn alS gewöhnliches Abzeichendieses Gottes, trägt. 7) Das Horn, welches eine stzendebärtige Figur auf gedachter Schale hält, hat die Größe der

1) IZustalli. in Iz. 1. p. 772.

2) ^ristoph. V. 119H. 8cliol. et ad Ii. I.

Z) Lelluii I^ucern. anll^. part. lig. iZ « 14.

4) Oruter. Inzcnxt. z>. 106.

Ä) Luper. vl^serv. I. 2. r. g. 2VI.

6) vszerv. Iclt. t. 2. x. Z/jg.

7) lUus. Laxilol. t. Z. x.