Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
515
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2 Kl. 16 Abtb.

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xamps derselben Wege» des Dreifufies vorgestellt, 1) und zwei?Z!arn>or in der Villa Albani enthalten das Nämliche im»ltru Stnle. 2) Dir Kabel erzählt, Herkules habe zuDelvlii das Orakel besragen wollen, aber keine Antwort vonder P»thia erhalten, weil sie ihn vom Blut des IphituSbcstckt ansah. Darüber entrüstet, nahm der Held den Dreifußund ging davon; als er !l>n aber wieder brachte , war dieP»tl>ia seinem Ansuchen willfährig.

Gori hat die Abbildung oieser Paste bekant gemacht,ohne zu sagen , wolier sie ist. Die Zeichnung ist von» alte»St»le und sehr vollendet.

"176^. Carneol. Copie der vorigen Paste.176.?. Antike Paste. Herkules Musagetes,stellend, mit der Löwenhaut bekleidet, die Leyer svielend, wie»ns einer Minne 4) So könil er sizend auf Jaspis in, Ka-tinct zu Florenz Vor. 5)

1764- Carneol. Herkules stehend, mit der>wcnhaut bekleidet, die Keule auf dem linke» Arm; undA»ollo, mit einem Lorberzweige in der linken Hand, ein-a»der die Rechte reichend, worin jeder eine Älire bat.Zu den Fnsjen Avollos die Le»er. Dieser Geaenstand istslliwer zu erklären; man kan indessen annehme», dak esdie libereinkunft i» A»fehu»g der Stadt Ambracia sei, 6) wo-»us jeder Ansprüche haben wollte. Diana war die Ver>Mittlerin des Zwistes. Die Ambracier opferten dem Avollo,e.lj ihrem Erretter, und die Stadt war als Eigentum desHerkules und seiner Abkömlinge betrachtet. Vielleichtdürste es auch die Vereinigung beider in Vetref des Linos,Avollos Sohn, sein, der dem Herkules die Musik lehrte,»»d welchen dieser mit einem Schlage der Leper tödete. A m-pliitrvon weihte zur Sülniung des Mordes seines Sohnsdem Apollo einen Dreifuß.7) überhaupt ist die Vorfiel«

1) p.iu^zn. I. >o. I^c. ZZ.^I

2) Lassn'ilievi t^v 66.^

Z) Aus. IZlrusc. t. I. tllb. Igg. n. ?.

Vaillant. nun,. s-uiu Pomp. n. >1.

ö) Nus. klorent. t. 2. tac. Z4. n- 2.

k) ^nton. l-iizoral. luetm». 4.

7) Lorziui >.!p!ic. inarm. p.g.