Geschnittene Steine.
wurden. Die gallischen Priester schrieben diesem Ei wunder-bare Wirkungen zu, und Kaiser Claudius ließ einen römi-schen Ritter einzig darum, weil er ein solches Ei in seinemBusen trug, töden, in der Hosnung, mittels desselben einenProceß, den er in Rom hatte, zu gewinnen. Man glaubt dieHandlung von dem Aufsangen dieses Eies aus celtischen Denk-male» der Kathedralkirche Von Paris zu sehen, l) Vielleichtist dieses --NA»-'«--»!, das von den Druiden so gepriesen war,aus Phönizien oder Ägypten gekommen, wo man das Ei alsden Ursprung aller Dinge ansah und es als aus dem Mundseiner Schlange kommend vorstellte. 2) Plutarch bemerkt,daß in der Theologie der Alten das Ei für früher als dieZeit und als der Urkeim aller Dinge betrachtet wurde.
1427. Antike Paste. Schlangen wie die vorigen,wovon die eine das Ei im Maule zu halten, die andere aberes aus ihrem Schaume zu bilden scheint, wie sie uns auch ei»Denkmal bei Fabretti vorstellt. Z) Unter den Thiere» ißder Schlangenstab Äskulaps; oben zwischen zwei Sternender Halbmond, umher die Buchstaben T'II'ä.
4428. Antike Paste. Ein Altar mit einer Schlan-ge darüber.
142S. Smaragdprasma. Eine Schlange mit um-strahltem Kopf über einem Altare.
l4Z0. Agathen»»'. Ein Altar unter einem Baun»,wo eine Schlange hervorgeht, die etwas im Maule hat.
Carneol. Ein Altar von einer Schlange nn»wunden; darauf eine Ähre, ein Mohnkopf und ein Palmmch,i4Z2. Carneol. Eine nakte Figur, auf einem Baum-stamms sizend, in der Rechten eine Schlange, in der Linkineinen Stab. Man köiite sagen, daß es ein Man sei, weicherdem Äskulap opfere; aber weil man keinen Altar sieht, nochFeuer, noch eine Herme, wie bei Numero I42Z, fv glaube ich,daß es eine Wahrsagerei sein dürste, die man mit Schlangen iwstellte. Diese Art des Aberglaubens war bei den Alte» sehr ge-mein, und bei den Hebräern war der dem Wahrsagen und der
1) HIart!» reliß. <Ies daulv!» I. I. cli. 26. p. 2v5. I. z. eil,23. x. Io5 .
2) pluwrck. 8^mxos. 1.2. «zusest. Z. Lused. xrLep. LvsoZel.i. p. 69.
Z) lasci-ixt. 0.4. p. 2L2.