Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
473
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2 Kl. 14 Abth. 47 j

1416 Smaragdpr asma. Äskulap zu Thronejijknd, einen Spieß in der Linken, eine Schale in der Rech-ten. Hinter dem Throne ist eine kleine Figur, wahrscheinlichdie Göttin Salus.

1417. Dunkler Sardon»v. Die Göttin Hygieia«dir Salus, in der Linken eine Schale, in der Rechten ei-ne Schlange. Sie ist mit der Minerva Medica eins,nd darum findet man sie mit einem Helme aus den schö-nen Leuchtern Von Marmor im Palaste Barberini, wo steÄskulaps Begleiterin ist.

141S. Sardon»»'. Ebenso.

14lS. Gelber und grüner Jaspis. Hngieiaam dem Throne, in der Rechten zwei Mohnköpse, in der Lin-ke» die Schlange.

142l>. Amethyst. Äskulap undHygieia stehend,alS wen ste mit einander sprächen.

»1421. Karneol. Ebenso.

1422. Antike Paste. Äskulap und Hvgieia;jwischen ihnen Telesp Horns, der gewöhnlich mit einemMantel ohne Ärmel bekleidet ist, der idm die Ärme verhüllt,bis an die Kniee reicht, und eine Capnze hat, die ihm denKops bedekt.

»1423. Carneol. Ei» dem Äskulap gebrachtesLM'> Der Gott steht als Herme auf dem Altar, wo Feuerbrriit, und ein bejahrter Man, nakt und sehr schön geschnit-ten, opfert eine Schlange, die er in's Feuer legt.

1424. Carneol. Schlangenstab Äskulaps.

1425- Rother Jaspis. Mvhnkopf von einerSchlan-ge umwunden. Der Mohn war ein eigenes Mittel widerdiele Krankheiten. 1)

1426. Carneol. Zwei Schlangen mit einer Art Kranzoder Kam, 2) auf ihrem Schwänze erhoben, eine wider dieandere; das Maul offen, als zischen sie, und eine Art Ei an-blikend, das von ihrem Schaum und Geifer gebildet ist, undaus der Lust zu Boden fällt. Dieses ist das mpstische Ei deralten Druiden, wovon uns P linius das Andenken unter demNamen -mF-imum ausbewahrt hat. Wer es in der Lust, ehees zu Boden fiel, auffing, mußte stch zu Pferd in vollem Ga-len schnell retten, den die Schlangen verfolgten ihn, bis steturch eine» Fluß, der ihnen den Weg abschnitt, aufgehalten

1) plin. 1.20. lg. sect. 76.)

2) OiÄnis. I. 2g. ^c. 3. scet. 12.^

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