Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
453
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2 Kl. 14MH. 463

Antike Paste. Der Sk»thc, welcher denM arfuas schindet i» Gegenwart Apollos, der diesemSvettakel den Riiken kehrt und die Leuer spielt. Oben a»dem Baume, wo Marsnas anfgehänqt ist, sieht man eineFlöte mit fünf Löchern ebenfalls aufgehängt.

L e y e r.

<1^5. Carneol. Eine L e»e r von drei Saite». Mai»hat hier und bei den folgenden Steinen die Zahl der Saiten-blos der Genauigkeit wegen angeführt, ohne daraus etwas zufolgern; den es ist ja bekant, daß diefe Zahl auf allen Gra-vüren sehr willkürlich ist.

Die meisten Leyern waren vo» Schildkrot gemacht, undes ist wahrfckeinlich, daß die Hörner der Leuer, zur Zeit derErfindung dieses Instruments, selbst die Hörner einer ZlrtSchildkröte waren, denen sie glichen.

Herr Svenee hat geglaubt, Stierhörner an der Leuevzu sehen, welche zu den Fußen der Statue Mercurs liegt,wovon ich oben bei Numero -NZ gesprochen habe; allein erhat nicht bemerkt, daß jenes Horn, auf welches feine Meinungsich gründet, neu ist, und daj andere Horn von dem Fuß derStatue bedekt wird.

' lläü Carneol. Eine andere Le»er von drei Sai-ten, mit Schnüren oder Bänder» geziert.

N47 ll4?. Carneol. Leuer mit vier Saiten.

aus zwei Delphinen zusammengesezt.

*N5l. Carneol. Leu er mit fünf Saiten.NZZ 1l5.i. mii Blu-mengewinden verziert.

bunden ist, ist keine Fichte, wie einige Autor?» behaup-ten (^icuncii' ölcxiplini'm t. I p./jZZ.>. 2. p. g?.Z, sondern ein Platanus einer andern ilber-lieserung zufolge (pliu. XVI. !^.), wie solches durch denknotigen Stam angedeutet wird. Winckclmaii.

>) I'ün. I. g. ^c. i». >2,^1