Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
452
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Geschnittene Steine.

teil gehörig auszutheilen, t°> Man sieht dieses Band rechtdeutlich nur noch an einer Figur, die zwei Flöten spielt, auseinem alten Gemälde im Herculano, das »och nicht bekMge-macht ist, und das, wcii ich mich gut erinuere, der Anhangzu den Tafeln Nnm. 15 u. 16 des ersten Bandes sein wird,Die Art, wie Mars»as sizt, ist sehr natürlich, und Belonhat bemerkt, daß die Knaben im Orient, wen sie in derSchn-le lesen, aus dem Boden hoken, und daß in der Türkei dieKünstler, namentlich die Goldschmiede, also hokend arbeiten. Z)Dieser Brauch des Altertums hat sich unter deu Völkern desOrients erhalten.

» NZ?. Sardonvr- Mi nerua uud »eben ihr Mar>s»a s, der die Flöte spielt, welche die Göttin weggeworfen. Z>ii-io. ?lntike Paste. Mars»as, die Hände auf demNüken, an einen Baum gebunden.

Carneol. Marsvas mit den Händen an'einen Baum aufgehängt.

* lij2. Zlgathonnr. Mars»as an den Baum auf-gehängt, uud zu seinen Füßen der Skythe, der das Messerschärst, nm ihn zn schinden.

Dieser Stein ließ den Baron Stosch mnthmaße», daßdie Statue in der Tribune der Galerie zu Florenz, uuter demName» Arrotino bekaür, nichts anderes sei, als der Sk»,t h e, den man aus diesem Steine sieht. 4) In der That, wenman den Blik auf die Gemälde Philostrats wirst, so kömt mitdieser Statue die Beschreibung, die er von dem Aussehen undder Stellung dieses Sk»th>n macht, vollkommen überein.

» IläZ. Rother Jaspis- Mars»as bei den Hän-den an einen Baum ausgehängt in Gegenwart Apollos,derdie Le»er in der Hand hält, und das Messer dem Skythenreicht, der es auf den Knieen empfängt, um den Marsygszu schulden. 5)

>) ^ristopli. Veszi. v. LLo, t!ons. 8c?>vl. a<I ?>.!. et Polinn.I. üect.7<>. I. I<>. >5Z. fG. d. K. 6B 5 K. lZ §.7 B, ZK. 23 §. Unter den Abbildungen Num. 51^

3) IDenkmale, Num. iS.Z

4) lMan sehe G- d, K. B. l K. lv§. Note. Denk-male Num. 42.j

5) Der Baum, an den Marsyas auf diesem Steine ge>