386
Geschnittene Steine.
Arm bat ste ausgestrekt »»d i» der linken Hand hält sie einSteuerruder.
47S. Antike Paste/ hetrmufche Gravüre. Scylla,halb Weib und halb Fisch, mit einem Hundskopf, der amGürtel von ihrem Leibe herausgeht. Der Kovf dieser Sc»hl a-ist schön und mit einer Art Nezhaube, welche ihr die Haa-re bedekt, geziert; sie scheint so gemacht, um die Schiffer inihr Garn zu ziehen, und besizt hier eine viel anziehende,re Gestalt, als auf einigen Münzen. Sie hat eine ArrSÄnürleib am Gürtel befestigt, um ihren schlanken Wuchsanzuzeigen. Schon der Marchese Mäff ei 1) harre bemerkt, !daß auf hetrnrischen Denkmalen die Sirenen schön bekleidet >seien, und in Anfehung des knaven Schnürleibs unserer Fi-gur weiß man, daß die Mode, junge Mädchen eng z» schnü-ren, um sie schlank zn machen, in Griechenland Gebrauch war:
Die Hetrnrier haben bisweilen abwärts die Halste der S c»hla mit Schlange» vorgestellt, wie man eine solche auf einerUrne zu Perugia steht. Z)
4S0. Glasvaste. Scnlla durch Schläge mit einem Ru-derstiel einen Jüngling tödend, den ste erwifcht hat, uud denzwei der Hundskövfe, deren Pfoten man auch steht, fressenwollen. In der Zeichnung, die bei der vorhergehenden Pasteangeführt ist, bemerkt man, daß diefe grausame Scnliazwei Menschen hält.
*4Sl. Carneol. Zwei geflügelte Sceungeheuer,4S2. _ _ __
4SZ. — Ein geflügeltes Sceungeheuer.
— Ein geflügeltes Seevferd.4S5. Glasvaste. Ein Seevferd mit dem Namen de§ ^Steinschneiders k.N. 4)
4Sö. Agathon»r. Seevferd, mit den Nnchsui-ben i,v.
4S7. Carneol. Ein Seehund.
48S. Agathonyr. Ein Seebok mit dMi Dreizak.
») Osserv. lelter. t. I,. g6.
2) l'erknt.
3) Dcmpsder. I^U'ur. ri'A. tnv. 60. n. ü.
4) Llosc!>. xierr. graveos. xl. Lc>.