Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
376
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376 Geschnittene Steine.

ihn -Nicki auf einem dreiseitige» Altare i» der Villa !Lor>ghese. l) Es gab auch Mereure mit spizige» Barten,die >-> v d. i. H e r m e s SViiba r t/ hießen. 2)

"4il. Sardonpx, hetrurische Gravüre. DerselbeGegenstand. Mercurius ist hier ohue Bart, und saßtt>en Abgeschiedenen in die Arm«.

4l 2. AntikePaste, die eine» Sardonvr vorstellt. Der-?slbe Gegenstand.

^lZ. Carnevl, von einem Käser abgesägt. Hetruri,sche Gravüre. Mercurius, in der Rechten deu Caduceus,«us der linken Hand die Seele der Proservina tragend,hat aus der rechten Schulter eine Schittkröte, oder den Pc>tasns in Form einer Schildkröte. Z) Die Fabel erzählt, daßProserpina, weil sie einige Kerne Von Granatäpfeln inder Unterwelt gegebn harte, nicht wieder aus Plutos Reichhabe zurükkehre» können; Ceres aber habe von Jupiterausgewirkt, daß Prvservina nur s?ck>S Monate im Jahrbei Pluto bleiben, und die übrige Zeit bei ihr zubringendürste.^) So ist nnn Mercur, der das Amt hatte, dieSeelen aus der Unterwelt zu holen, hier vorgestellt, wie erProserpina wieder zu ihrer Mutter bringt. Man glaubt,den nämlichen Gegenstand in einem kleinen M e r eu ri us vonErzt, der eine bekleidete Göttin mit dem Diadema trägt,vorgestellt z» sehen. 5> Proserpina ist aus unserm Steinenakt und scheint eine umgekehrte Fakel in der Hand zu tra,gen, vielleicht um auf die Nachforschungen zn deute», welcheCeres weg?» ihr mit der Fakel angestellt hatte. Ich habedie Schildkröte für den von« Hanpte anf die Schultern zurük,gefallenen Hut des Mercurius genommen, wie ihn Zethusträgt, der feine Mutter Antiope mit feinem Bruder Am,Vhion führt, auf einem Marmor der Villa Borghefe, wodie Name» der Figuren eingehaueu sind; und aus einem an-dern Marmor in dem Weinberge des Herrn Cardwals Ale>

!) Wen kniale Num. ZS,?

2) Iiisl. ckeor. s^ntsgui. g. ^>. 3o?.

3) sAbgebildet in den Denkmalen, Num. Z?,Z

4) Luon!>rr. explic. ack Oerupstcr. Llrur. Z. I I. p. I c,2) AIus. Luusc. t. 1. lsk,.